Bildung, Forschung und Wissenschaft

    ver.di-Umfrage zu Solo-Selbständigkeit

    ver.di-Umfrage zu Solo-Selbständigkeit

    ver.di veröffentlicht erste Ergebnisse aus der gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Pongratz (Ludwig-Maximilians-Universität München) durchgeführten Umfrage zu Solo-Selbstständigkeit und internetbasierter Arbeit. Der Fokus liegt auf den Herausforderungen und Strategien selbstständiger ver.di-Mitglieder sowie ihren Erwartungen an Interessenvertretungen. Mehr dazu hier:

     https://innovation-gute-arbeit.verdi.de/ueber-uns/forschungsprojekte/cloud-und-crowd/++co++50f397c6-24ff-11e7-8c45-525400ed87ba 

    Die ausführliche Fassung erscheint in dem Artikel „Interessenvertretung dringend erwünscht. Was Selbstständige von ihrer Gewerkschaft erwarten“ von Prof. Dr. Hans Pongratz (WSI-Mitteilungen 2017):

    Hans J. Pongratz: Interessenvertretung dringend erwünscht: Was Selbstständige von ihrer Gewerkschaft erwarten

    Zusammenfassung
    Mit über 2,3 Mio. sind Solo-Selbstständige in Deutschland gegenüber den Selbstständigen mit Belegschaft in der Mehrheit. Da sie ähnlich wie Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gute Beschäftigungsmöglichkeiten für die eigene Arbeitskraft suchen, stehen die Gewerkschaften vor der Frage, inwieweit sie sich für die Vertretung der arbeits- und sozialpolitischen Interessen dieser Gruppe von Selbstständigen engagieren wollen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verfügt mit etwa 30.000 selbstständigen Mitgliedern über langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet. An einer Online-Befragung unter diesen Mitgliedern nahmen 834 Personen aus einem breiten Berufsspektrum teil (vor allem aus den Kultur- und Medienberufen, aber auch IT-Dienstleistungen, Beratungs- oder Gesundheitsberufen). Vorgestellt werden die Ergebnisse zur Erwerbssituation der selbstständigen ver.di-Mitglieder, zu ihren zentralen beruflichen Herausforderungen und ihren Erwartungen an die Gewerkschaft. Die große Mehrheit der Befragten mahnt dabei ein stärkeres Engagement von ver.di im Bereich Selbstständigkeit an und fordert insbesondere, dass ihr Erwerbsstatus als gleichwertig dem abhängig Beschäftigter anerkannt wird.

    Zum Artikel in den WSI-Mitteilungen Ausgabe 08/2017 der Hans-Böckler-Stiftung:

    https://www.boeckler.de/wsi-mitteilungen_111868_111884.htm