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    Erster bundesweiter Warnstreik in der DZ BANK

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    Erster bundesweiter Warnstreik in der DZ BANK

    DZ BANK

    14.11.2013 | Schritt für Schritt kommen wir voran auf unserem Weg, überall dort, wo wir in der Belegschaft ausreichend verankert sind und wo die ver.di-Mitglieder sich dazu entschließen, konkret in die Sicherung fairer ver.di-Tarifbedingungen einzutreten. Am weitesten vorangeschritten ist die Entwicklung in der DZ BANK.Die ver.di-Tarifkommission (TK) hat zunächst in einer Befragung bundesweit alle ver.di-Mitglieder zu möglichen Tarifforderungen befragt. Dabei wurden die Vorschläge in einer Bandbreite von 84% bis 96% unterstützt und 69% der Teilnehmenden erklärten bereits zu diesem frühen Zeitpunkt ihre Bereitschaft, sich zur Durchsetzung an gewerkschaftlichen Aktivitäten zu beteiligen. Hiernach hat die TK detaillierte Tarifforderungen ausgearbeitet (dabei auch Forderungen für die hohe Zahl der übertariflich vergüteten Beschäftigten) und die Bank zu Tarifverhandlungen aufgefordert. Dies hat die Bank abgelehnt.

    Am 5. November haben DZ-Banker in Hannover, Frankfurt, Stuttgart und München in einer ersten Arbeitsniederlegung ihrer Forderung nach einem Haustarifvertrag Nachdruck verliehen. 600 Beschäftigte haben sich bundesweit aktiv beteiligt; weitere Beschäftigte sind außerdem erst nach Streikbeendigung zur Arbeit erschienen. Am Standort Hannover gab es eine hervorragende Unterstützung der Streikenden durch Beschäftigte aus Genossenschaftsbanken und anderen Banken – so dass insgesamt rund 100 Personen teilgenommen Streikimpressionen in der Bildergalerie; Streikatmosphäre schnuppern lässt sich hervorragend mit einem Video, dass Gerd Sänger (Hannoversche Volksbank) über den Streikbeginn erstellt hat: http://youtu.be/ivcyGqZJtwg