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    Volksbank Pattensen kündigt 24 Reinigungskräfte

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    Volksbank Pattensen kündigt 24 Reinigungskräfte

    Volksbank

    Auf völliges Unverständnis der Gewerkschaft ver.di stößt die Entscheidung des Vorstands der Volksbank Lehrte-Springe-Pattensen-Ronnenberg alle 24 Reinigungskräfte zu entlassen.

    In der letzten Woche wurde allen Betroffenen ein Aufhebungsvertrag angeboten. Die Mitarbeiter/innen, die diesen nicht unterschrieben haben, werden diese Woche betriebsbedingt gekündigt.

    „Die Kündigung ist ein Skandal,“ so Jörg Reinbrecht, zuständiger ver.di Fachsekretär Banken. „Wir fordern den Vorstand der Bank auf die Kündigungen zurück zu nehmen und die Betroffenen weiter zu beschäftigen,“ so Reinbrecht weiter.

    Noch im August 2014 hatte der Vorstandsvorsitzende, Herr Deneke-Jöhrens, öffentlich erklärt: „es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben“.

    Hintergrund für die Kündigungen ist die geplante Fusion der Volksbank Pattensen mit der Volksbank Hildesheim. Beide Banken zusammen beschäftigen derzeit etwa 530 Mitarbeiter. Nach den gesetzlichen Vorschriften müssen in Unternehmen mit mehr als 500 Arbeitnehmern Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat gewählt werden. Die Kündigung der Reinigungskräfte ist ein entscheidender Schritt um die Mitbestimmung im Aufsichtsrat zu verhindern.

    Die Volksbank zahlt den Reinigungskräften in der Regel 8 Euro pro Stunde.

    „Bei diesen niedrigen Löhnen ist die Kündigung der Mitarbeiter nicht wirtschaftlich zu begründen, sondern dient vor allem der Umgehung der Mitbestimmungsrechte,“ so ver.di Sekretär Reinbrecht.

    Ver.di fordert die Vorstände der beiden Banken auf, eine Fusion mit und nicht gegen die Mitarbeiter/innen durchzuführen.

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