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    Der Sozial- und Erziehungsdienst im Focus von Tarifpolitik

    Behindertenhilfe

    Der Sozial- und Erziehungsdienst im Focus von Tarifpolitik

    Im Mittelpunkt dieses Seminars stehen die Ergebnisse der jüngsten Tarifabschlüsse, sie sollen mit Blick auf die betriebliche Praxis erörtert werden: Worauf müssen Interessenvertretungen hinsichtlich der neuen Eingruppierungsvorschriften achten? Welche Auswirkungen hat die neue Eingruppierung für die Bereiche, die den TVöD nur einzelvertraglich oder gar nicht anwenden?

    Fragen der Eingruppierung sind immer Mitbestimmungsfragen. Dies betrifft sowohl tarifgebundene Betriebe, als auch Betriebe, in denen der TVöD abgewandelt zur Anwendung kommt. Als maßgebliche Eingruppierung in der Behindertenhilfe wirken die neuen Eingruppierungsregeln indirekt auch auf diejenigen Einrichtungen, die keine Bezüge zum TVöD haben. Neben den Fragestellungen der Mitbestimmung müssen Interessenvertretungen auch die Beschäftigten informieren, wie es sich mit den Eingruppierungsgrundsätzen verhält und aus welcher Entstehungsgeschichte sie erwachsen sind.

    Daneben werden wir uns noch der tarifpolitischen Perspektive der Behindertenhilfe widmen: Welche Handlungsbedarfe sehen wir für die Zukunft? Wie können wir Einfluss nehmen?

    • Beginn: Montag, 15. Februar 2016 10.00 Uhr
    • Ende: Mittwoch, 17. Februar 2016 15.00 Uhr
    • Ort: Heimvolkshochschule Springe
    • Referent: Peter Renneberg
    • Leitung: Annette Klausing

    Freistellung:
    Für Mitglieder in Betriebsräten, Personalräten oder Mitarbeitervertretungen sind die in dieser Veranstaltung vermittelten Kenntnisse erforderlich. Wir gehen davon aus, dass die jeweiligen Gremien einen Entsendungsbeschluss nach § 40 i.V.m. § 37 NPersVG bzw. § 39 Abs. 5 i.V.m. § 41 Abs. 1 BremPVG bzw. § 37 Abs. 6 i. V. m. § 40 BetrVG bzw. § 19 Abs. 3 MVG K fassen.

    Dieser Beschluss verpflichtet den jeweiligen Arbeitgeber zur Übernahme der Reise- und Seminarkosten unter Weiterzahlung des Lohnes bzw. Gehaltes. Der Entsendungsbeschluss mit den entstehenden Kosten ist dem Arbeitgeber rechtzeitig zur Kenntnis zu geben und gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass die Kosten zu übernehmen sind.

    Die Entscheidung, ob die im Arbeitsplan angegebenen Themen für das einzelne Betriebs- oder Personalratsmitglied bzw. Mitglied der Mitarbeitervertretung und das Gremium erforderlich sind, liegt bei der jeweiligen Interessenvertretung.

    Teilnahmekosten: 240,00 €

    Die Fahrtkosten bitten wir, direkt mit dem Arbeitgeber abzurechnen.

    Achtung: die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt! Anmeldungen bitte bis zum 15. Januar 2016.

    Veranstalter ist das Bildungswerk ver.di in Niedersachsen e.V.