Der Fachbereich Medien, Kunst und Industrie (ver.di-Fachbereich 8) vertritt Medien- und Kulturschaffende sowie Beschäftigte aus dem Bereich industrieller Dienstleistungen in Niedersachsen und Bremen.

    Mitglieder aus fünf Ursprungsgewerkschaften sorgen im Fachbereich für eine bunte Mischung gewerkschaftlicher Kulturen: Was gut war, bleibt erhalten; veränderten Anforderungen und Rahmenbedingungen, zum Bespiel im Bereich neuer Medien oder neuer Beschäftigungsverhältnisse, stellen wir uns gern.

    Wir - das sind viele erfahrene Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben, die vor Ort Beschäftigte unterstützen, das sind Selbständige, die gewerkschaftliche Solidarität üben und zu schätzen wissen, das sind die ehrenamtlichen Funktionsträger, welche die Politik des Fachbereichs bestimmen, und das sind die hauptamtlichen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner. Wir freuen uns auf alle Fragen und Anregungen!

    Sieben Fachgruppen
    Die Vielfalt in der Mitgliedschaft schlägt sich in der Organisation der Arbeit nieder: Auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene sind im ver.di-Fachbereich 8 sieben Fachgruppen gebildet worden, um die fachspezifische Arbeit konstruktiv zu gestalten. In jeder dieser Fachgruppen organisieren sich abhängig Beschäftigte, Selbständige, Jugendliche, Erwerbslose, Senioren ihre Arbeit in Absprache mit dem Fachbereich so, wie es ihren Bedürfnissen am besten gerecht wird. 

    Die Fachgruppen:

    • FG 1 Industrie und industrielle Dienstleistungen
    • FG 2 Verlage Druck und Papier
    • FG 3 Medien
    • FG 4.1. Literatur - Verband deutscher Schriftsteller (VS)
    • FG 4.2. Bildende Kunst
    • FG 4.3. Theater und Bühnen, kulturelle Einrichtungen, darstellende Kunst
    • FG 4.4. Musik

    Wer ist für was zuständig? 
    Beschäftigte der Branchen des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie erreichen Ansprechpersonen in den Bezirksbüros oder im Landesbezirksbüro (siehe Kontakte vor Ort). 

    Für Beschäftigte aus den Betrieben der Fachgruppen 1 und 2 sind im Bezirk Südost-Niedersachsen Orhan Sat, in den Bezirken Bremen-Nordniedersachsen und Weser-Ems Kornelia Haustermann erreichbar.
    Ansprechpartner für Beschäftigte der Medienbranche und für den Bereich
    Kunst und Kultur (FG 4.1. bis 4.4.) ist Lutz Kokemüller. Und selbstverständlich können sich auch Erwerbslose aus den genannten Branchen an die jeweiligen ver.di-Ansprechpersonen wenden. Unter Kontakte vor Ort sind die Anschriften und Telefonnummern zu finden. Landesfachbereichsleiter ist Lutz Kokemüller. 

    Allgemeine Mitgliedsfragen bzw. -probleme beantworten und bearbeiten die Kolleginnen und Kollegen in den ver.di-Service-Zentren.

    Der ehrenamtliche Landesvorstand des Fachbereichs
    Sitz des Landesfachbereichs Medien, Kunst und Industrie ist Hannover. Wir vertreten die Mitglieder aus den Bundesländern Niedersachsen und Bremen.  

    Der Landesfachbereichsvorstand setzt sich aus insgesamt 24 ehrenamtlich tätigen Mitgliedern zusammen. Dem geschäftsführenden Landesfachbereichsvorstand gehören an:  

    Vorsitzender:
    Rainer Butenschön - Verlagsgesellschaft Madsack Hannover,  

    Kurzporträts des geschäftsführenden Vorstands:
     

    Rainer Butenschön ist politischer Redakteur und Publizist. Seit 2005 arbeitet er als freigestellter Betriebsratsvorsitzender der Verlagsgesellschaft Madsack in Hannover (,,Hannoversche Allgemeine Zeitung"), seit 2009 auch als  stellvertretender Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der Mediengruppe Madsack. Er versteht die Gewerkschaft als unverzichtbare, parteipolitisch ungebundene Selbsthilfe-Organisation aller abhängig oder scheinselbständig Beschäftigten. Wirkungsvoll können diese ihre sozialen und politischen Interessen nur vertreten, betont er, wenn sie sich zusammenschließen, offen und kritisch diskutieren und solidarisch für eine Gesellschaft ohne Hunger, Krieg und Knechtschaft agieren. Rainer vertritt die Kolleginnen und Kollegen aus Niedersachsen und Bremen auch im Bundesvorstand des ver.di-Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie. Er ist  u.a. aktiv im „Zukunftsforum hannoverscher GewerkschafterInnen“. 

    Hendrik de Boer ist ausgebildeter Journalist mit Berufserfahrungen in Print, Hörfunk sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Gewerkschaftsmitglied ist er seit 1980, an der Basis ehrenamtlich aktiv als Vorsitzender des Ortsvereins Hannover im ver.di-Fachbereich 8 sowie des bezirksübergreifenden Fachbereichsvorstandes Hannover/Leine-Weser und Lüneburger Heide, zudem Mitglied des Landesbezirksvorstandes. 

    Christina Schaschke ist gelernte Rechtsanwalts- und Notargehilfin. Sie war 26 Jahre lang Mitarbeiterin im Versand der Druckerei des Braunschweiger Zeitungsverlags. Seit 1996 ist sie Mitglied im Betriebsrat; Seit 2010 ist sie stellv. Betriebsratsvorsitzenden. Ihr Hauptanliegen ist der Kampf für das normale Arbeitsverhältnis und damit gegen prekäre Arbeitsverhältnisse (Leiharbeit, Befristungen).

    Matthias Büschking - Pressesprecher
    Matthias Büschking ist Gewerkschaftsmitglied, seit seine Tochter anfing, das Telefon Papa zu nennen. Er war einfach so selten zuhause. Das war 2002. Da wusste er, dass er etwas ändern muss. Seit 2013 arbeitet er in verschiedenen ver.di-Funktionen mit. Im Fachbereich arbeitet er auf Ortsvereins-, Bezirks-und Landesfachbereichsebene mit, bei der dju ist er im Bezirk aktiv und Sprecher des dju-Landesvorstands. Im Nebenerwerb war er Journalist, später Lokalchef, dann Verlagsleiter. Heute leitet er die Kommunikation beim Sozialverband Deutschland und merkt als Pressesprecher, wie schwer es die Kolleginnen und Kollegen in der Medienszene haben. Jetzt muss er wieder etwas tun. Das war und ist seine Motivation, viel Zeit für ver.di und die dju einzusetzen.

    Michael Drewes - Nordsee Zeitung Bremerhaven
    Michael Drewes hat bei der Nordsee-Zeitung in Bremerhaven noch im Bleisatz den Beruf des Schriftsetzers erlernt. Weitere berufliche Stationen waren die Reproduktionsabteilung und zuletzt die Redaktions-Technik. Er ist seit 1987 Mitglied des Betriebsrates, am 1. Mai 2015 wird er den Vorsitz übernehmen. Michael steht für solidarische und sozialverträgliche Lösungen.

    Silke Köhler - HID Golbal Rastede
    Silke Köhler hat in Leipzig Buchdruckerin gelernt; in verschiedenen (kleinen) Druckereien gearbeitet; seit 18 Jahren in Rastede sesshaft geworden; arbeitet heute als Offsetdruckerin bei dem Plastikkartenhersteller HID Global Rastede GmbH; hat da den Betriebsrat vor 12 Jahren mit gegründet und ist seitdem Mitglied und inzwischen Vorsitzende; aus Tradition in die Gewerkschaft Druck und Medien eingetreten (es gehörte sich einfach für einen ordentlichen Buchdrucker so) und heute aus Ärger über Leiharbeit, endlose Befristungen, immer längere stressigere Arbeitszeiten und anderen politischen Schweinereien aktiv in ver.di dabei.

    Axel Klingenberg - Schriftsteller

    ver.di Kampagnen