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    Warnstreiks bei Nehlsen GmbH & Co. KG in Bremen und AWG in Wilhelmshaven

    Abfallwirtschaft

    Warnstreiks bei Nehlsen GmbH & Co. KG in Bremen und AWG in Wilhelmshaven

    Nehlsen GmbH & Co. KG

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten der Nehlsen GmbH & Co. KG in Bremen sowie der AWG Wilhelmshaven für heute, Montag, den 11. November 2013 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, um Druck auf den Arbeitgeber Nehlsen zu machen, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot für den Abschluss eines Haustarifvertrages auf den Tisch zu legen.

    „Der Arbeitgeber Nehlsen zahlt seinen Beschäftigten einen Lohn, der bis zu 20 % unter dem gültigen Flächentarifvertrag für die private Abfallwirtschaft liegt und verschafft sich somit auf Kosten der Beschäftigten Wettbewerbsvorteile gegenüber den Unternehmen in der Branche, die sich an Tarifverträge halten. Dies ist nicht hinnehmbar.“, betont ver.di-Bundesfachgruppenleiterin und Verhandlungsführerin Ellen Naumann.

    Nehlsen verweigert sowohl den Eintritt in den Arbeitgeberverband (Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft, BDE) als auch überhaupt, Tarifverhandlungen zu führen für die rund 1.000 Beschäftigten im Bereich der Nehlsen GmbH & Co. KG im Raum Bremen und umzu.

    Vom heutigen Warnstreik betroffen sind aktuell die Betriebsstätten Nehlsen Plump in der Louis-Krages-Straße sowie Reitbrake in Bremen. Außerdem befindet sich der Betrieb AWG in Wilhelmshaven im Ausstand.

    Die Beschäftigten fordern Mantel- und Entgelttarifvertragliche Regelungen auf dem Niveau des Flächentarifvertrages für die Branche. Aktuell liegen hier die Stundenlöhne für Müllwerker/Fahrer bei 14-15 Euro. Nehlsen zahlt unter 13 Euro Stundenlohn.