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    Weiterer Warnstreik auf der Zentraldeponie Vechta-Tonnenmoor …

    Abfallwirtschaft

    Weiterer Warnstreik auf der Zentraldeponie Vechta-Tonnenmoor und den Wertstoffsammelstellen der Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Vechta

    Am Dienstag dem 20. Juni 2017 bliebt zum wiederholten Mal die Zentraldeponie geschlossen. Die vereinte Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di) hatte zu einem ganztätigen Warnstreik bei der Abfallwirtschaftsgesellschaft Landkreis Vechta mbH (AWV) aufgerufen. Die Gewerkschaft ver.di streitet seid längeren mit der Geschäftsführung über die Aufnahme von Tarifverhandlungen.

    Trotz des Warnstreiks am Ostersamstag hat sich leider die Haltung der Geschäftsführung der AWV sich nicht mit der Gewerkschaft ver.di an einen Tisch zu setzen und über die erstmalige Tarifierung der AWV zu Verhandeln nicht geändert. Ziel der Gewerkschaft ver.di ist es den Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) für die Beschäftigten durchzusetzen.

    „Wir bedauern sehr, dass wir wieder dazu gezwungen sind in den Warnstreik zu treten und entschuldigen uns jetzt schon bei den Kundinnen und Kunden der Zentraldeponie und Wertstoffsammelstellen für die Unannehmlichkeiten. Auch dieser Warnstreik richtetet sich nicht gegen die Kundinnen und Kunden bei der AWV, leider lässt uns die Geschäftsführung der AWV aber keine andere Wahl.“ so Christian de Jonge, Gewerkschaftssekretär bei ver.di.
    „Wir wollen weiterhin dass der TVöD auch bei der AWV angewendet wird. Als 100 prozentiges Tochterunternehmen des Landkreises mit kommunalen Aufgaben ist dies mehr als berechtigt“ so de Jonge weiter.

    Seit Gründung der AWV findet kein Tarifvertrag Anwendung. Die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten werden einzelvertraglich geregelt und weißen daher Unterschiede bei der Bezahlung bei Vergleicher Tätigkeit aus.

    „Nach über 20 Jahren tariflosen Zustandes ist es endlich an der Zeit, dass auch die Beschäftigten der AWV vom Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes profitieren“ so de Jonge weiter.