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    Gerechte Bezahlung für die Müllwerker der Wilhelmshavener Entsorgungszentrum …

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    Gerechte Bezahlung für die Müllwerker der Wilhelmshavener Entsorgungszentrum und Logistik GmbH

    „Dass die Wilhelmshavener Entsorgungszentrum und Logistik GmbH (WEL) als eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Stadt Wilhelmshaven nicht den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) anwendet, ist unverständlich und nicht länger hinnehmbar“, so Christian de Jonge Gewerkschaftssekretär bei der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
     
    Am Freitag, dem 3. März 2017 wurde im Betriebsausschuss der Technischen Betriebe Wilhelmshaven (TBW) das Gutachten zum Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen der TBW und der WEL vorgestellt. Die Gewerkschaft ver.di begrüßt die Entscheidung der Grün-Unabhängig-Sozial, SPD und den Bedienstetenvertretern, das Gutachten nicht zustimmend zur Kenntnis zu nehmen. Die Entscheidung des Betriebsausschusses, ein zweites Gutachten zu erstellen, wird von ver.di ausdrücklich unterstützt und mit gefordert.
     
    „Wir fordern jetzt den Rat der Stadt Wilhelmshaven auf, unverzüglich ein zweites Gutachten auf den Weg zu bringen. Kernaufgaben der Kommunalen Abfallwirtschaft gehören in die kommunale Hand und auch so bezahlt “, so de Jonge weiter.
     
    Bereits im Dezember 2014 beschloss der Rat der Stadt Wilhelmshaven den Wirtschaftlichkeitsvergleich zwischen der WEL und der TBW. Im August 2016 forderten ver.di und die Bedienstetenvertreter den Betriebsausschuss auf, den im Dezember 2014 gefassten Beschluss des Rates der Stadt Wilhelmshaven endlich umzusetzen. Seit der Gründung der WEL im Jahr 2004 findet kein Tarifvertrag bei der WEL Anwendung.