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    Tarifrunde der Länder 2017

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    Tarifergebnis steht - Besoldungsanpassung jetzt!

    Tarifrunde öffentlicher Dienst der Länder 2017
    Tarifergebnis steht - Besoldungsanpassung jetzt! ver.di Tarifergebnis steht - Besoldungsanpassung jetzt!  – Informationen für Beamtinnen und Beamte zur Tarifrunde der Länder 2017

     
    Informationen für Beamtinnen und Beamte zur Tarifrunde der Länder 2017

    ver.di fordert Übertragung des Tarifergebnisses auf Besoldung und Versorgung im Volumen von mehr als 5 Prozent

    Die Tarifverhandlungen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder haben am 17. Februar 2017 zu einem Ergebnis geführt:

    • Tarifbeschäftigte
      - 1. Januar 2017: 2,0 Prozent – mindestens 75 Euro bis zur Entgeltgruppe 9
      - 1. Januar 2018: 2,35 Prozent

    • Auszubildende
      - 1. Januar 2017: 35 €
      - 1. Januar 2018: 35 €

    • Strukturelle Verbesserungen
      Strukturelle Verbesserungen u. a. durch Einführung der Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9 sowie Zulagen u. a. für Erzieher/-innen und Sozialarbeiter/-innen in einem Volumen von etwa 0,5 Prozent.

    Eine Zusage, dass das Tarifergebnis auf die Beamtinnen und Beamten in allen Ländern übertragen wird, wollte die Arbeitgeberseite nicht geben. Dies sei Sache jedes einzelnen Landes und der Parlamente. Deshalb fordert ver.di von den Regierungen der Länder die zeit- und wirkungsgleiche Übertragung auf die Grundgehaltstabellen sowie alle dynamisierungsfähigen Besoldungsbestandteile (Familienzuschlag, Stellenzulage etc.) der Beamtinnen und Beamten in den Länder und Kommunen, der Richterinnen und Richter, der Dienstordnungsangestellten sowie der Versorgungsempfängerinnen und -empfänger. Die Bezüge der Anwärterinnen und Anwärter sind entsprechend der Ausbildungsvergütungen anzuheben. Die nicht direkt übertragbaren strukturellen Verbesserungen sind in ihrem Volumen zu übertragen, indem zusätzliche Verbesserungen der Besoldung von 0,5 Prozent vorzusehen sind.

    Diese Forderung wurde von der ver.di-Spitze nach dem Tarifabschluss gegenüber den Ländervertretern und der Presse hervorgehoben. ver.di wird sie gemeinsam mit dem DGB in den kommenden Wochen jeder Landesregierung zuleiten und politisch Druck machen.

    Weitere Informationen bietet das nebenstehende Flugblatt.