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    Tarifverhandlungen für das Speditions- und Logistikgewerbe in Niedersachsen

    17.11.2017

    Am Montag, 20.November 2017 werden in Hannover die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der niedersächsischen Speditions- und Logistikbranche in der dritten Verhandlungsrunde fortgesetzt. 

    In den bisherigen Verhandlungen am 1. und 6./7. November konnte bisher lediglich ein Einvernehmen über die Obersatzbeschreibungen für die Lohngruppen im gewerblichen Bereich erzielt werden. In der nächsten Verhandlungsrunde wird nun über die weiteren Forderungen verhandelt. 

    Neben den verhandelten Obersätzen für die Eingruppierung fordert ver.di Einkommensverbesserungen in Höhe von 6,5 Prozent für zwölf Monate, die Einführung von Erfahrungsstufen nach Betriebszugehörigkeit und eigenständige Entgelttabellen für die Bereiche der Kurier Express und Paketbranche sowie der Kontraktlogistik. 

    Weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen fordert ver.di im Bereich des Manteltarifvertrages, der ebenfalls gekündigt wurde. Hier wird eine Aufstockung des Urlaubs von 27 auf 30 Tage, eine Anhebung des Nachtarbeitszuschlags von 15 auf 30 Prozent und die Angleichung der Spesensätze auf das Niveau der gesetzlichen Freibeträge gefordert. 

    „Wir hoffen, dass die Arbeitgeber sich bei den Verhandlungen auf uns zu bewegen und wir Einigungen in den geforderten Punkten erzielen“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Thomas Warner. Sollte es zu keinen wesentlichen Annäherungen bei den Verhandlungen kommen, werden wir in einzelnen Betrieben zu Warnstreiks aufrufen, betonte er weiter.  

    Rückfragen bitte an:
    Thomas Warner, ver.di-Verhandlungsführer
    mobil: 0160 7124512  

     

    V.i.S.d.P.: Detlef Ahting
    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
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