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    Öffentlicher Dienst: 12.500 Beschäftigte in Niedersachsen und …

    Öffentlicher Dienst: 12.500 Beschäftigte in Niedersachsen und Bremen legen die Arbeit nieder

    26.04.2016

    Am heutigen Dienstag (26.04.) haben insgesamt 12.500 Beschäftigte des gesamten Öffentlichen Dienstes in Niedersachsen und Bremen ihre Arbeit niedergelegt und sind in einen eintägigen Warnstreik getreten. An den Kundgebungen in Bremen nahmen 3.000 Streikende teil, in Hannover 6.000 und in Salzgitter 1.500. Mit dem heutigen Warnstreik bekräftigten die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes ihre Forderungen nach sechs Prozent mehr Gehalt und100 Euro mehr für die Auszubildenden sowie deren unbefristete Übernahme nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung. Die nächste (dritte) Verhandlungsrunde findet am 28. und 29. April in Potsdam statt. 

    Am heutigen Streiktag beteiligten sich Beschäftigte unter anderem von: Üstra-Verkehrsbetriebe in Hannover; Kitas in Bremen, Peine und Hannover; Klinikum Region Hannover und Bremen; Abfallwirtschaft in Salzgitter und Hannover; Stadtwerke in Peine und Hannover; Umweltbetrieb in Bremen; Wasser- und Schifffahrtsamt Verden; Sparkassen in Hildesheim, Hannover und Stade; Bundesanstalt für Arbeit in Hannover; Staatstheater in Hannover; Städte und Landkreise Cuxhaven, Bremen, Diepholz, Nienburg, Hannover, Lehrte, Peine, Salzgitter, Hildesheim, Hameln, Barsinghausen und Neustadt. 

    ver.di-Landesleiter Detlef Ahting bezeichnete das vorliegende Angebot der öffentlichen Arbeitgeber als absolute Provokation: „Ihre Vorstellung einer Gehaltserhöhung beläuft sich jahresbezogen auf 0,6 Prozent in diesem Jahr und auf 1,2 Prozent im nächsten Jahr. Statt der gesellschaftlich wichtigen Arbeit der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst wertschätzend zu begegnen, konfrontieren die Arbeitgeber sie mit Reallohnverlust. Entsprechend groß ist heute die Wut und Empörung der Beschäftigten.“ Geld für angemessene Lohnerhöhungen sei vorhanden, nachdem die öffentlichen Haushalte einen in den letzten Jahren noch nie dagewesenen Überschuss von fast 30 Milliarden Euro verbuchen können.

    Pressekontakt

    Lea Arnold
    Pressesprecherin

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
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