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    Öffentlicher Dienst: Warnstreikwelle erreicht weitere Teile Niedersachsens

    Öffentlicher Dienst: Warnstreikwelle erreicht weitere Teile Niedersachsens

    27.04.2016

    Nach dem gestrigen Streiktag in Niedersachsen und Bremen erreicht am heutigen Mittwoch (27.04.) die Warnstreikwelle von Beschäftigten aus Bund und Kommunen weitere Teile Niedersachsens, die gestern nicht vom Streik betroffen waren. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes heute zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen in Südostniedersachsen, der Lüneburger Heide und in Weser-Ems. Insgesamt traten rund 6.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einen ganztägigen Ausstand. In Göttingen, Braunschweig, Lüneburg und Oldenburg gab es Demonstrationen und Kundgebungen. 

    ver.di-Landesleiter Detlef Ahting sagte in Oldenburg: „Die zahlreichen Warnstreiks gestern und heute sind ein deutliches Signal an die öffentlichen Arbeitgeber in der dritten Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag in Potsdam ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes sind entschlossen, auch weiterhin für ihre Forderungen einzutreten. Und sie wissen, dass die Kassen nicht leer sind. Von den 30 Milliarden Überschuss der öffentlichen Hand sind bereits drei Milliarden bei den Kommunen angekommen. Geld ist also da, die Steuereinnahmen sprudeln weiter.“  

    Von den Warnstreiks betroffen waren heute unter anderem: Der Flughafen Hannover-Langenhagen; Verkehrsbetriebe in Göttingen, Braunschweig und Wilhelmshaven; Kitas in Braunschweig und Göttingen; die Müllabfuhr in Wolfsburg, Braunschweig und Göttingen; die Stadtwerke in Emden, Norden, Leer, Göttingen und Braunschweig; die Sparkassen in Lüneburg, Wolfsburg und Göttingen; die Krankenhäuser in Wolfsburg und Lüneburg; das Jobcenter in Braunschweig; das Marinearsenal in Wilhelmshaven; der Bundeswehrstandort Meppen; die Stadt- und Kreisverwaltungen in Osnabrück, Nordenham, Wilhelmshaven, Delmenhorst, Oldenburg, Lüneburg, Celle, Uelzen, Wolfsburg, Braunschweig und Göttingen.  

    Während der Tarifverhandlungen am morgigen Donnerstag (28.04.) und am Freitag (29.04.) finden keine weiteren Warnstreiks statt.

    Pressekontakt

    Lea Arnold
    Pressesprecherin

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Goseriede 10, 30159 Hannover
    Tel.: 0511/12400-105/-106
    Fax: 0511/12400-107
    Mobil: 0170 7812412
    e-mail: lea.arnold@verdi.de
    www.verdi-niedersachsen-bremen.de