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    Unternehmen widersetzen sich durch Sonntagsöffnung geltender …

    Unternehmen widersetzen sich durch Sonntagsöffnung geltender Rechtsprechung

    03.04.2017

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di übt heftige Kritik an der Sonntagsöffnung von „Möbel Hesse“ und weiteren Unternehmen in Garbsen am gestrigen Sonntag (02. April). Obwohl das Verwaltungsgericht Hannover die Sonntagsöffnung in einer Eilentscheidung vom 31. März untersagt hatte, öffneten die Unternehmen ihre Türen. 

    „Das Gericht hatte eindeutig festgestellt, dass keine ausreichenden Gründe für die Sonntagsöffnung vorlagen“, kritisiert ver.di-Landesleiter Detlef Ahting. „Wir akzeptieren nicht, dass sich die Unternehmen der aktuellen Rechtsprechung widersetzen“, so Ahting weiter. „Dies macht auch deutlich, dass die Landesregierung nun endlich eindeutig gesetzlich regeln muss, wann ein angemessener Anlass für Sonntagsöffnungen vorliegt“, so der ver.di-Vertreter. 

    Derzeit wird ein neues Landesgesetz zur Regelung der Ladenöffnungen an Sonntagen erarbeitet. ver.di fordert, dass darin klar definiert wird, wann ein ausreichender Anlass für Ausnahmen von der Sonntagsruhe vorliegt. 

    Gegen das Vorgehen der Unternehmen in Garbsen prüft ver.di nun rechtliche Schritte. 

    Für Rückfragen:
    David Matrai, ver.di Niedersachsen-Bremen
    Mobil: 0175 2240783 

    Nur noch am 3. April zu den Vorgängen in Garbsen zu erreichen:
    Juliane Fuchs, ver.di Hannover/Leine-Weser:
    mobil: 0151 16508670 

    Pressekontakt

    Lea Arnold
    Pressesprecherin

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Goseriede 10, 30159 Hannover
    Tel.: 0511/12400-105/-106
    Fax: 0511/12400-107
    Mobil: 0170 7812412
    e-mail: lea.arnold@verdi.de
    www.verdi-niedersachsen-bremen.de