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    Gute Ausbildung, Gute Arbeit
    ver.di-Aktionswoche vom 07.11. bis 11.11.2016

    Aktionswoche: "Gute Ausbildung, Gute Arbeit" ver.di Aktionswoche: "Gute Ausbildung, Gute Arbeit"

    Eine gute Ausbildung
    Eine gute Ausbildung ist ein Fundament fürs Leben. Ein Fundament, auf das im späteren Berufsleben immer wieder neu aufgebaut werden kann. Wenn die Ausbildung gut ist, wenn ihre Qualität stimmt. Und weil die Qualität der Ausbildung die Weichen für ein ganzes Leben entweder in Richtung gute oder aber schlechte Arbeit stellen kann, setzen sich die Gewerkschaften für eine hohe Ausbildungsqualität ein: Gute Ausbildung - gute Arbeit. Dabei haben sie schon vieles erreicht. Und das war dringend nötig.

    Für bessere Bedingungen
    Für bessere Bedingungen in ihrer Ausbildung gingen Anfang der 1970er Jahre tausende junge Menschen auf die Straße. Es entstand die Lehrlingsbewegung, wie die Auszubildenden seinerzeit noch genannt wurden. Sie wollten eine gute Ausbildung, nicht nur Bier holen, Kaffee kochen, Werkstatt fegen und als billige Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Aus Protest zogen sie mit Besen auf die Straßen und fegten dort statt in den Werkstätten, verschafften sich Aufmerksamkeit für ihr Anliegen: Gute Ausbildung - gute Arbeit. Mit ihren Gewerkschaften erstritten sie Zug um Zug bessere Ausbildungsstandards und damit bessere Ausgangsbedingungen für ihr Berufsleben.

    Ausbildung mit Plan
    So wollten sie Ausbildungspläne, in denen Ziele festgelegt und auch überprüfbar würden. Eine Ausbildung, die nicht ausschließlich auf die spezifischen Erfordernisse des Ausbildungsbetriebs zugeschnitten ist, sondern auch andernorts von Wert ist. Sie wollten geeignete, qualifizierte Ausbilderinnen und Ausbilder. Und sie wollten als Auszubildende ein existenzsicherndes Einkommen.

    Erfolge teilen!
    Aber auch in der jüngsten Vergangenheit konnten wir durch viele Aktive in den Tarifrunden Erfolge feiern: In den letzten fünf Jahren ist die Ausbildungsvergütung allein im öffentlichen Dienst um 185,00 Euro angestiegen. Das sind mehr als 26 Prozent. Für alle Gewerkschaftsmitglieder war es wichtig, dass junge Menschen ihre Ausbildung unabhängig von der Finanzkraft ihrer Eltern finanzieren können. Und das haben sie gemeinsam erstritten. Festgeschrieben wurde es in einem Tarifvertrag. Und nur die Mitglieder der Gewerkschaft, die den Vertrag durchgesetzt und abgeschlossen hat, können Rechte und Vorteile einklagen, die sich aus ihm ergeben.

    Die von den Mitgliedern der Gewerkschaften erstrittenen Tarifverträge enthalten meist zahlreiche Ansprüche, die weit über den entsprechenden gesetzlichen Ansprüchen liegen, etwa die Dauer des Urlaubs betreffend. Es lohnt sich also, schon gleich zu Beginn der Ausbildung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft - ver.di beizutreten und sie im Rücken zu haben.

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    Viele weitere Informationen findet Ihr in unserem Booklet
    oder auf www.gute-ausbildung.verdi.de

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