Friseurhandwerk

    Friseurkette Klier: Schutzschirmverfahren – Nicht auf Kosten …

    Friseurhandwerk

    Friseurkette Klier: Schutzschirmverfahren – Nicht auf Kosten der Beschäftigten!

    Die Klier Hair Group hat einen Antrag auf ein Schutzschirmverfahren beim zuständigen Amtsgericht gestellt. Ziel eines Schutzschirmschirmverfahrens ist es, mit einer Sanierung den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. ver.di mahnt, bei der anstehenden Sanierung in Eigenverwaltung bei der Klier Hair Group vor allem auf die Beschäftigten zu setzen.

    „Wir hoffen, dass das Unternehmen die Chance nutzt, sich eine sichere Zukunft aufzubauen. Diese kann aber sicher nicht durch den massiven Abbau von Arbeitsplätzen gesichert werden, sondern lässt sich nur mit einer Neuausrichtung des Unternehmens und Steigerung der Kundenzufriedenheit verwirklichen. Hierzu braucht das Unternehmen die Unterstützung und Motivation seiner Beschäftigten“, erklärte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am 4. September.

    Die Klier Hair Group (Marken: Klier, Essanelle, Super Cut u. a.) hat ihren Hauptsitz in Wolfsburg und ist bundesweit tätig. Da das Verfahren in Eigenverwaltung durchgeführt werden soll, muss das Unternehmen nun selbst mit Hilfe eines zu bestellenden Sachwalters einen Sanierungsplan erstellen. Das Gericht wird anhand dessen prüfen, ob eine Sanierung möglich erscheint und in diesem Fall einen sogenannten Eröffnungsbeschluss erlassen.

    Lasst euch bei Fragen z.B. zum Insolvenzgeld, zu eventuell verlangten Vertragsänderungen oder Kündigungen etc. in jedem Fall rechtlich beraten!

    ver.di-Mitglieder bekommen arbeitsrechtliche Beratung kostenlos bei ver.di vor Ort (abgedeckt über den Mitgliedsbeitrag) und Rechtsschutz nach einer dreimonatigen Mitgliedschaft.