Wach-und Sicherheitsdienste

    Erstes Gespräch zwischen ver.di und Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung …

    Wach- und Sicherheitsdienste

    Erstes Gespräch zwischen ver.di und Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ)

    Am 03.09.2020 ist die ver.di-Verhandlungskommission in Bremen erstmals mit den Vertretern der Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung (BGZ) zusammengekommen, um über eine Vereinbarung zur Auftragsvergabe bei der Bewachung der atomaren Zwischenlager in Deutschland zu verhandeln. Seitens der BGZ nahmen die Herren Köbler und Gierke teil.

    Ausgehend von dem ver.di-Entwurf wurden die jeweiligen Sichtweisen ausgetauscht und Punkt für Punkt geschaut, wo Übereinstimmung besteht und wo es schwierig werden könnte. ver.di hat die zentralen Forderungen "Betriebsübergang nach 613 a BGB, Tariftreue und Beibehaltung des Bewachungsumfanges" dargelegt. Die Herren von der BGZ haben die vergaberechtlichen Bedingungen erläutert, die zwingend einzuhalten seien. So sei es z.B. unzulässig, "Verträge zu Lasten Dritter" zu schließen oder gegen EU-Recht zu verstoßen, indem z.B. Unternehmen oder Verbände durch die Art der Ausschreibung diskriminiert werden. Das sei zu berücksichtigen, so BGZ-Geschäftsführer Köbler.

    Dennoch war die deutliche Bereitschaft erkennbar, im Rahmen des rechtlich Zulässigen aufeinander zuzugehen.

    Unser Anliegen von Perspektiven und sicheren Arbeitsplätzen für die Bewacher*innen in den Zwischenlagern ist jedenfalls klar angekommen. Die BGZ wird in den nächsten Wochen konkrete Details prüfen und dann einen schriftlichen Vorschlag machen. Wir befinden uns also in der Arbeitsphase. Die Verhandlungskommission ist verhalten zuversichtlich, dass es am Ende zu einer einvernehmlichen Vereinbarung kommen kann.

    Die nächste Verhandlung ist vorsorglich für den 15.10.2020 angesetzt.