Bund und Länder

    Land plant erneute Arbeitsverdichtung für die Beschäftigten!

    Land plant erneute Arbeitsverdichtung für die Beschäftigten!

    Im Vorfeld der letzten Landtagswahl hat ver.di eine Podiumsdiskussion mit allen Parteien geführt und sie nach ihren Zielen im Falle einer Regierungsbeteiligung in Niedersachsen gefragt. 

    Alle anwesenden Parteien haben damals eindeutig gesagt, dass eine weitere Reduzierung des Personals ohne einen Wegfall von Aufgaben nicht möglich erscheint. Wieder einmal müssen wir zur Kenntnis nehmen, was solche Wahlversprechen wert sind - scheinbar nichts! 

    Mit der Aufstellung des Haushaltsplanentwurfes für 2016 im Rahmen der Mittelfristigen Planung 2015 -2019 will die Landesregierung nach Auslaufen der noch von der vorherigen Regierung auf den Weg gebrachten Zielvereinbarung III einen weiteren Abbau von 806 Vollzeiteinheiten in drei Jahresraten bis 2018 auf den Weg bringen, so auf der Klausurtagung der Landesregierung am 20. /21.7.2014 beschlossen. 

    Welche Aufgaben dauerhaft nicht mehr wahrgenommen werden sollen, das wird mit keinem Wort angesprochen. Hier sind die Beschäftigten des Landes Niedersachen verständlicherweise verärgert.  

    Statt sich kreativ Gedanken darüber zu machen, wie das Haushaltsdefizit gesenkt werden kann, z.B. durch Rückführung von zu teuren privatisierten Leistungen wie von ver.di konkret angeregt, verfährt die Landesregierung in bester Manier nach den Grundsätzen der vorherigen CDU/FDP Regierung: pauschale Stellenkürzungen ohne Aufgabenkritik und damit eine weitere Arbeitsverdichtung für die Beschäftigten des Landes Niedersachsen. So haben wir uns einen Regierungswechsel nicht vorgestellt! 

    Darüber hinaus sollen die Auswirkungen der Tarifrunde 2015/2016, sollte die Regierungsvorgabe einer Erhöhung von 2 % der Bezüge und Gehälter nicht eingehalten werden, durch eine weitere Kürzung des Beschäftigungsvolumens aufgefangen werden. Diesen Wortbruch dürfen wir uns nicht gefallen lassen!

    Keine weitere Arbeitsverdichtung durch Personalabbau ohne Aufgabenreduzierung!

     

    Für den Landesfachbereichsvorstand Bund u. Länder im ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen

    Hubert Flaßpöhler
    Vors. Landesfachbereichsvorstand

    Regina Stein
    ver.di-Landesfachbereichsleiterin

    Dietrich Klein
    Mitgl. Landesfachbereichsvorstand

     

    V. i. S. d. P.: ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen  Landesfachbereichsleiterin Regina Stein  Fachbereich Bund und Länder Goseriede 10  30159 Hannover  Telefon: 0511/12400-270  E-Mail: Regina.Stein@verdi.de