Bundesfinanz- u. Steuerverwaltung

    Steuerverwaltung: Nachhaltige Personalplanung gefordert

    Steuerverwaltung: Nachhaltige Personalplanung gefordert

    ver.di fordert eine nachhaltige Personalplanung und -entwicklung für die Tarifbeschäftigten der niedersächsischen Steuerverwaltung! 

    Nach derzeitigem Stand sollen ab 2016 jährlich 100 Tarifbeschäftigte in den Verwaltungsdienst der niedersächsischen Steuerverwaltung eingestellt werden. Daneben ist für uns von besonderer Bedeutung, die Berücksichtigung der Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das Aufzeigen beruflicher Perspektiven, die persönliche Integration in die Behörde und letztlich auch die Förderung der Motivation und Stärkung der Eigenverantwortung im Beruf für unsere Kolleginnen und Kollegen im Blick zu haben.  

    Während in der allgemeinen Verwaltung durch Vereinbarungen der Niedersächsischen Landesregierung mit den Spitzenorganisationen der Gewerkschaften und Verbände der berufliche Aufstieg von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern (Beschäftigte) des Landes nach den Grundsätzen der Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung und unter Berücksichtigung des § 5 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) vereinbart wurde, gibt es derzeit keine vergleichbaren Regelungen für Beschäftigte der niedersächsischen Steuerverwaltung; im Niedersächsischen Justizdienst liegt ein Personalentwicklungskonzept für Tarifbeschäftigte vor.  

    Wir fordern daher:

    • das die Einstellung von Tarifbeschäftigten sich nicht nur auf den Bereich „weitere Mitarbeiter/Innen“ erstreckt, sondern ebenfalls im Verwaltungsdienst; daneben - aufgrund der beruflichen Qualifikation - auch im steuerfachlichen Bereich, 
    • die Förderung und Weiterentwicklung von Kolleginnen und Kollegen in der Steuerverwaltung auf der Basis eines abgestimmten
    • Personalentwicklungskonzeptes am Beispiel der Niedersächsischen Justizverwaltung sowie den von ver.di initiierten beruflichen Förderungsmöglichkeiten der Förderungsfortbildung.

    Zur Verwirklichung dieser Ziele hatten wir bereits Gespräche mit dem niedersächsischen Finanzminister Peter-Jürgen Schneider sowie Vertretern des Niedersächsischen Finanzministeriums - zuletzt am 23. April 2014.

     

    V. i. S. d. P.:  ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen   Landesfachbereichsleiterin Regina Stein, Fachbereich Bund und Länder, Goseriede 10, 30159 Hannover, Telefon: 0511/12400-270, E-Mail: Regina.Stein@verdi.de