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    Pech für Arbeitgeber Postbank - Verärgerte Beschäftigte legen am Freitag, den 13. die Arbeit nieder

    Die Gewerkschaft ver.di intensiviert die Warnstreiks im Tarifkonflikt bei der Postbank. Am Freitag, den 13. Oktober 2017 ruft ver.di die Beschäftigten zu flächendeckenden Streiks in ganz Niedersachsen auf. Betroffen sind sowohl die Postbank Finanzcenter (Filialen) im gesamten Gebiet Niedersachsen, als auch das Call-Center in Hannover und das BHW in Hameln. Zentrale Streikkundgebungen finden in Hannover (12:00 Uhr am Postbank-Gebäude, Celler Straße/Goseriede, ca. 120 Streikende) und in Hameln 9:00 Uhr am Personaleingang des BHW, Lubahnstraße, ca. 1.000 Streikende) statt.

    Ab Dienstag, den 10. Oktober 2017 startete zudem die Urabstimmung. „Hier befragen wir die ver.di-Mitglieder bei der Postbank und im BHW, ob sie bereit sind, für den Kündigungsschutz in einen unbefristeten Arbeitskampf zu gehen.“ berichtet Romy Schneider, Gewerkschaftssekretärin bei ver.di in Hannover. Falls diese mindestens 75% mit „ja“ stimmen, wird es flächendeckende, unbefristete Streiks geben – so lange, bis der Arbeitgeber der Gewerkschaft ver.di ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch legt. „Die Kolleginnen und Kollegen sind hoch motiviert und bereit, für ihren Kündigungsschutz zu kämpfen!“ so Schneider weiter.

    Die 3. Verhandlungsrunde am 25. September 2017 war ohne Ergebnis abgebrochen worden. Die Arbeitgeberseite hatte ein Angebot vorgelegt, was insbesondere mit Blick auf die Laufzeit des Kündigungsschutzes als völlig unzureichend zurückgewiesen wurde.

    Hintergrund ist die derzeit laufende Tarifrunde, in der für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG) verhandelt wird.