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    Typisch Deutsche Bank? – Arbeitgeber provoziert Streiks

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    Typisch Deutsche Bank? – Arbeitgeber provoziert Streiks

    Information für Beschäftigte der BCB AG, Postbank Direkt, Postbank Service, BHW KSG
    Typisch Deutsche Bank? – Arbeitgeber provoziert Streiks ver.di Typisch Deutsche Bank? – Arbeitgeber provoziert Streiks

    Zahlreiche Aktionen an den verschiedenen Standorten und klar formulierte Anforderungen für die laufenden Tarifverhandlungen haben nicht zu einem neuen Angebot durch den Arbeitgeber geführt. Seiner Meinung nach hat er in der letzen Verhandlungsrunde ein gutes Angebot vorgelegt und sieht keine Notwendigkeit dieses zu verbessern. Die Arbeitgeber sahen sich nicht in der Lage, weitergehende Entscheidungen zu treffen und hatten augenscheinlich keine Befugnis, um uns ein ordentliches Angebot zu unterbreiten.

    Der Verkauf der Postbank bedeutet, dass die Servicegesellschaften BCB, Postbank Service, Postbank direkt und BHW KSG wieder aus dem Konzern Deutsche Bank ausgegliedert werden. Damit endet eine 4-jährige Geschichte, begonnen mit der Integration der Postbank und dem Aufbau der Plattform. Seit 2011 haben die Beschäftigten Einschnitte bei den Arbeits- und Einkommensbedingungen hingenommen, um das Zielbild der gemeinsamen Plattform zukunftsfähig und sicher möglich zu machen. Damit sind wir in Vorleistung getreten
    WIR WOLLEN DIESEN VORSCHUSS ZURÜCK!

    Erinnern Sie sich noch an die Zumutungen der Deutschen Bank Ende 2011?

    • 27 Tage Urlaub
    • 42 Std/Woche
    • 6 Tage-Woche
    • 30% weniger Gehalt

    ver.di hat mit der Deutschen Bank Leitplanken zur Sicherheit der Beschäftigten und deren Arbeitsplätzen vereinbart. Dazu gehört der Kündigungsschutz, die „Sozialcharta“ und das Eckpunktepapier. Diese Sicherheit muss zukünftig auch nach dem Wechsel in die Postbank erhalten bleiben.

    Unabhängig davon, ob es einen Börsengang oder einen neuen Eigentümer gibt, sind wir, die Beschäftigten der Servicegesellschaften, nicht bereit, wieder für sogenannte Synergien, Einsparungen und Faktorkostensenkungen den Preis zu zahlen.

    SOLIDARITÄT IST GEFORDERT!
    Das nächste Kapitel schlagen wir gemeinsam auf: Eine Belegschaft – ein Kampf! Dieses Motto aus dem Jahr 2011 gilt nach wie vor.

    Was heißt das jetzt konkret?
    Die bisherigen Proteste der Beschäftigten waren dem Arbeitgegber keinen Cent und kein Quäntchen mehr an Sicherheit wert. Der Druck reicht noch nicht aus. Ohne Streiks wird es keine Wertschätzung und keine Sicherheit für die Beschäftigten geben. Die Arbeitgeber provozieren die Eskalation in diesem Tarifkonflikt.

    Jetzt sind wir gefordert … jetzt wird gestreikt!
    Weitere Informationen folgen in den nächsten Tagen.