Fachgruppe 2

    Kein Durchwinken eines neuen Kita Gesetzes im Windschatten von …

    Kein Durchwinken eines neuen Kita Gesetzes im Windschatten von Corona!

    Am Dienstag, den 16. März 2021 wird die Landesregierung ein neues Kita-Gesetz in das Plenum des Niedersächsischen Landtages einbringen und vorstellen. Dieser Gesetzentwurf wurde im November 2020 veröffentlicht und hat seitdem viel Kopfschütteln, Unverständnis, Kritik und Empörung hervorgerufen.

    „Lange angekündigte Verbesserungen, wie zum Beispiel die Einführung einer dritten Fachkraft pro Kita-Gruppe sind nicht enthalten – das haben Kinder, Eltern und Erzieher*innen nicht verdient!“, so Katja Wingelewski von ver.di.

    „Auch sieht der Gesetzesentwurf keinen Rechtsanspruch auf einen integrativen Platz für Kinder mit Behinderungen vor. Dieses wäre jedoch ein erster wichtiger Schritt für die notwendige Weiterentwicklung der Inklusion in Kindertageseinrichtungen“, so Wingelewski weiter.

    Ein breites Bündnis aus Beschäftigten, Trägervertretern, Eltern und Expert*innen frühkindlicher Bildung ist sich einig, dass dieses Gesetz ein Rückschritt ist. Mit der Einführung der Beitragsfreiheit war zugesagt worden, dass die Qualität in den Kitas ausgebaut werden soll. Diese Zusage findet sich hier nicht wieder.

    Um den Protest gegen den Gesetzentwurf gleich zu Anfang der Beratung im Landtag deutlich zu machen, ruft ver.di dazu auf, mit einer Delegation von pädagogischen Fachkräften und weiteren Expert*innen der frühkindlichen Bildung und Vertreter*innen aller Träger ihre Kritik den Landtagsabgeordneten mit in die Beratungen zu geben.

    Am Dienstag, den 16. März 2021 von 9:30–10:00 Uhr versammelten sich eine Delegation von Beschäftigten und Vertreter*innen der frühkindlichen Bildung verschiedener Träger am Hannah-Arendt-Platz vor dem Landtag in Hannover.