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    VKA erklärt unzureichende Vorschläge zum Angebot

    VKA erklärt unzureichende Vorschläge zum Angebot

    VKA erklärt ihre unzureichenden Vorschläge vom 21. April 2015 zum Angebot – ver.di lädt VKA zu Spitzengespräch am 1. Juni 2015 ein

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    in der vierten Woche des Erzwingungsstreiks sieht sich die VKA offenbar unter Druck und hat in ihrer heutigen Mitgliederversammlung in Frankfurt beschlossen, uns ihre unzureichenden „Verbesserungsvorschläge“ vom 21. April 2015 als Angebot zu unterbreiten. Auch die große Unterstützung unserer Forderungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst durch Eltern und Angehörige und in der Bundes- und Landespolitik sowie die vielen Aufforderungen von (Ober-) Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern sowie Landrätinnen und Landräten an die kommunalen Arbeitgeberverbände, endlich zu einem tragfähigen Ergebnis zu kommen, sind wohl nicht ohne Wirkung auf die VKA geblieben.

    Verbunden hat die VKA dieses Angebot mit einer Einladung zu Verhandlungen für die kommende Woche und ihrer Erwartung, dass wir die Streiks aussetzen.

    Unsere Antwort ist eindeutig:

    • Wir wollen keine Zeit verlieren, zu einem annehmbaren Verhandlungsergebnis für alle Berufsgruppen im Sozial- und Erziehungsdienst zu kommen.
    • Deshalb kann das völlig unzureichende VKA-Papier vom 21. April 2015 auch jetzt keine Verhandlungsgrundlage sein.
    • Deshalb haben wir die VKA zu einem Spitzengespräch bereits am 1. Juni 2015 eingeladen. In ihm muss geklärt werden, ob die VKA zu echten Verhandlungen über die Aufwertung der Tätigkeit aller Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst bereit ist oder nur Endlosschleifen über kleine Verbesserungen für einige wenige Beschäftigte drehen will.
    • Und deshalb wird – wie auf der bundesweiten Streikdelegiertenkonferenz am 20. Mai 2015 in Fulda beschlossen – der Streik solange fortgeführt, bis ein annahmefähiges Ergebnis vorliegt!


    Euer
    ver.di-Tarifsekretariat
    für den öffentlichen Dienst