ver.di vor Ort

    ver.di feiert Erfolg für Beschäftigte bei ProArbeit

    Bremen

    ver.di feiert Erfolg für Beschäftigte bei ProArbeit

    Seit 10 Jahren arbeiten die Beschäftigten bei ProArbeit, einer 100%igen Anstalt öffentlichen Rechts des Landkreis Osterholz. Obwohl sie bei einem öffentlichen Arbeitgeber tätig sind und öffentliche Aufgaben wahrnehmen, werden sie  jedoch ohne tarifliche Bindung beschäftigt. Dies soll absehbar ein Ende haben. In 2016 will ihr Arbeitgeber dem Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen beitreten. Durch die Mitgliedschaft wird ProArbeit verpflichtet, für Gewerkschaftsmitglieder den Tarifvertrag anzuwenden. Damit kommen  sie einer ver.di-Forderung, allerdings mit ein paar Monaten Verzögerung, nach. „Mit diesem Kompromiss können wir gut leben“, so der ver.di-Sekretär Volker Selent.

    ProArbeit in Bremen – Tarifaktion - Wir sind es wert! ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen

    Vor einem Jahr traten ver.di-Mitglieder an ihn mit dem Hinweis heran, dass der Tarifvertrag öffentlicher Dienst (TVöD) nicht in allen Teilen bei ProArbeit angewendet wird. Insbesondere die betriebliche Zusatzversorgung und die ergänzende leistungsbezogene Bezahlung wurden ihnen verwehrt. Immer mehr Beschäftigte organisierten sich. Als dann das Rückgrat stark genug war, nahm ver.di Kontakt zum Arbeitgeber auf.

    Auf offene Ohren stießen sie beim Verwaltungsratsvorsitzenden Peter Schnaars (SPD). Unterstützung erhielten Sie auch vom  MdB Herbert Behrens und die Fraktion der LINKEN im Kreistag.

    ProArbeit Tarifaktion ver.di Bezirk Bremen-Nordniedersachsen

    Zu den Fotos: Mit der Aktionsbereitschaft der Beschäftigten von ProArbeit wuchs auch das Rückgrat der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft, um mit dem Arbeitgeber über Tarifbindung zu verhandeln.