Gesundheit und Soziales

    Gewerkschaft ver.di übergibt gesundheitspolitische Forderung …

    Halbzeit Bremer Landesregierung

    Gewerkschaft ver.di übergibt gesundheitspolitische Forderung an die Gesundheitssenatorin

    Trotz stür­mi­schen Wet­ters er­folg­te die Überg­a­be an die Ge­sund­heits­se­na­to­rin in sach­li­cher At­mo­sphä­re
    Gewerkschaft ver.di übergibt gesundheitspolitische Forderung an die Gesundheitssenatorin ver.di Gewerkschaft ver.di übergibt gesundheitspolitische Forderung an die Gesundheitssenatorin  – Trotz stür­mi­schen Wet­ters er­folg­te die Überg­a­be an die Ge­sund­heits­se­na­to­rin in sach­li­cher At­mo­sphä­re


    Anlässlich der Halbzeit der Bremer Landesregierung zieht die Gewerkschaft ver.di eine Zwischenbilanz und übergibt ihre gesundheitspolitischen Forderungen für die nächsten Jahre an die Bremer Senatorin für Gesundheit Claudia Bernhard.

    Halbzeitbilanz rot-grün-rote Landesregierung: die Gewerkschaft ver.di fordert eine klare (Neu-) Ausrichtung der Bremischen Gesundheitspolitik:

    • Eine breite, öffentliche Debatte über die Zukunft der Bremischen Gesundheitsversorgung in den Stadtteilen.
    • Keine kurzfristigen Schließungen und Verlagerungen von Abteilungen allein zur Kostensenkung
    • Auskömmliche öffentliche Investitionen - keine teuren Scheinlösungen durch ‚Public-private-Partnerships‘ bei Sanierung / Neubau von Gesundheitseinrichtungen.

    „Die Regierung Bremens kann mit sich, was die Bewältigung der Herausforderungen durch die Pandemie angeht, durchaus zufrieden sein“, so ver.di Gewerkschaftssekretär Jörn Bracker, „die zweite Hälfte der Legislaturperiode sollte nun dringend dafür genutzt werden, das Bremische Gesundheitswesen zukunftsfähig aufzustellen.“

    „Wir brauchen eine breite, öffentliche Debatte darüber, welche medizinischen Leistungen zukünftig in den einzelnen Stadteilen angeboten werden sollen“, so Bracker weiter.

    „Entscheidungen von großer Tragweite – beispielsweise darüber, durch wen und an welcher Stelle medizinische Leistungen erbracht werden – werden augenscheinlich allein auf Grundlage der aktuellen Haushaltslage der GeNo getroffen. Dies ist weder medizinisch noch wirtschaftlich sinnvoll – zumindest nicht, wenn langfristig gedacht wird.“, kritisiert Bracker.

    „Einen Neubau des Klinikum Links der Weser mithilfe eines „Public-Private-Partnerships“ realisieren zu wollen, ist ein teurer Irrweg “, kritisiert Markus Westermann, ver.di Bezirksgeschäftsführer. „Statt Renditeerwartungen von Investoren zu erfüllen sollte über eine bremische Lösung nachgedacht werden“, so Westermann weiter.