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    Zustimmungsfähiges Verhandlungsergebnis - Ameos-Beschäftigte …

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    Zustimmungsfähiges Verhandlungsergebnis - Ameos-Beschäftigte haben das letzte Wort!

    Tarifkonflikt Ameos-Kliniken in Hildesheim und Osnabrück

      
    Nach dem Verhandlungsergebnis folgt die Urabstimmung. Die Streikenden von Ameos lassen sich sehr genau informieren, haben Fragen. Erst dann, in der 12. Woche, kommt die Urabstimmung der ver.di- Mitglieder über einen neuen Tarifvertrag. Auch die gewerkschaftliche Demokratie braucht ihre Zeit und den Dialog.

    Ein vielfach ins Herz gedrungener Streik!
    Vor der ersten von zwei Mitgliederversammlungen, am Freitag um 12 Uhr, wird es herzlich. Nochmals zeigen Kolleg*innen aus Osnabrücker Betrieben ihre Solidarität. Jetzt ist es ein herzlicher Respekt vor den monatelang Streikenden. Symbolisch überreichte Luftballons, Herzen als Gruß derer, die immer wieder unterstützten, begleiteten, einfach da waren. „Es ist unfassbar, wie lange es dauerte, vernünftig miteinander verhandeln zu können!“, stellte der ver.di- Ortsverbandsvorsitzende Heinrich Funke fest und überreichte einen herzförmigen Luftballon.

    Miteinander reden hilft!
    Es wurde möglich, weil die Beschäftigten von Ameos mit Kopf und Bauch kämpften, jeden ihre Entschlossenheit spüren ließen. Es begann mit dem Motto: „Menschen statt Profite“ und Demonstrationen folgten. Die „Pappkameraden“ und Streiklieder, das Streiktheater mit Fischschwarm und Heuschrecke, so viel Fantasie und klare Worte. Der Ameos-Konzern hätte sich den Imageschaden ersparen können, hätte er sich rechtzeitig in ernsthafte Verhandlungen begeben. Etwas, das seinen Beschäftigten tägliches Tun ist, professionell. „Wir sind noch nicht fertig!“, erinnerte Nicole Verlage, ver.di- Sekretärin. „Tarifvertrag ist ein Thema, die Frage der langfristig gesicherten Daseinsvorsorge steht weiterhin im Raum. Diese ist eine öffentliche Verantwortung und Privatisierung offenkundig höchst schädlich. Ein Krankenhaus zu betreiben um Profite zu scheffeln, ist keine Daseinsvorsorge. Das ist Plünderung der Sozialkassen! Wir wollen, das eine gute Versorgung im Krankheitsfall steht!“