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    Solidarität macht stark!

    Krankenhäuser

    Solidarität macht stark!

    Tarifkonflikt Ameos-Kliniken in Hildesheim und Osnabrück
    Solidarität macht stark! ver.di Solidarität macht stark!

     
    Gestern fanden erste „Verhandlungen“ seit ewiger Funkstille statt.

    Heute, am Donnerstag haben die Kolleg*innen von Ameos auf der Straße nochmals öffentlich gemacht, was sie wollen, fordern. Heute um 15 Uhr gab es deshalb am Nicolaiort eine Aufführung des Streiktheaters!

    Mit der Botschaft: Solidarität macht stark!

    Solidarität macht stark! ver.di Solidarität macht stark!

    Die Forderungen zu dem neuen Tarifvertrag stehen. Nach zwei Streikmonaten kommt dieses Theater darum auf die Straße. Die streikenden Fachkräfte, unterstützt von Leiharbeiterinnen, zeigen ihre Anliegen in kurze4n Szenen. Ansprachen gab es genug. Auch wenn inzwischen endlich miteinander gesprochen wird. Vor einem Ergebnis ist noch viel Wegstrecke zu bewältigen. Nun konnten die Menschen in der Innenstadt sehen, was gefordert wird und warum.

    Solidarität macht stark! ver.di Solidarität macht stark!

    Die Streikenden tragen schlichte Fischmasken, als sie sich auf dem Nicolaiort versammeln. Streikwesen zeigen dazu, wer da unterwegs ist. Ein Harlekin springt herum. Stampfend betont ein Sprechgesang die Stärke der Solidarität. Schließlich mündet der in die Aufforderung, den Streik zu unterstützen. Es folgt ein kurzer Einblick in die Arbeitsbelastung in einer psychiatrischen Klinik. Der ganz spezielle Lärm, der Stress, die Belastung.

    Eine kurze Szene verspottet den Weg der Beiträge zur Krankenkasse, die schwarz gekleidete Monster sich in einen Sack stopfen. Eine Anspielung auf die Profite, die auf kosten guter Versorgung und Arbeitsbedingungen eingesackt werden. Der Seitenhieb zum Thema: „Menschen statt Profite“. Dazu gehört auch die Szene, in der drei Fachkräfte von zwei eingeschränkt bewegungsfähige Leiharbeiter ersetzt werden.

    Solidarität macht stark! ver.di Solidarität macht stark!

    Es schließt sich das Theater um die Verhandlungen an. Leicht zu erkennen ist, wie die vielen bunten Fische verführt werden sollen. In schwarzen Mänteln bieten grau melierte Fische üble Verträge an und auch einen unerreichbaren auf goldenem Papier. Natürlich wird das abgelehnt. Doch was sie wollen symbolisiert ein großer roter Schirm. Unter dem versammeln sich die vielen Fische und fordern ihren Tarifvertrag.

    Rund dreißig Streikende und einige Unterstützer spielten ihre Szenen unter Applaus der Umstehenden. Viele blieben stehen, informierten sich. Das Motto bleibt „Gemeinsam sind wir stark!“ Die Beschäftigten hoffen auf konstruktive Verhandlungen und signalisieren deutlich das sie faire Ergebnisse erwarten.