Krankenhäuser

    Blitzinfo: Tarifvertrag zur Entlastung

    Klinikum Region Hannover

    Blitzinfo: Tarifvertrag zur Entlastung

    Mehr Personal – Entlastungstage – Belastungsausgleich | ver.di-Tarifkommission stimmt dem verhandelten Abschluss zu | Der Ball liegt bei der Geschäftsführung

    Mehr Personal:

    • 200 Vollkräfte (VK) in der Pflege gezielt zusätzlich Aufteilung:
    • 100 VK plus für das »Mobil-Team« aus Projekt Ausfallzeitenmanagement.
    • 20 VK plus für den Pflege- und Funktionsdienst, um ENTLASTUNGSTAGE umzusetzen
      - 2019 ab 55. Lebensjahr 2 freie Arbeitstage
      - 2020 ab 50. Lj. 2 freie Arbeitstage
      - 2021 ab 45. Lj. 2 freie Arbeitstage zur Regeneration.
      Spezial: Diese Staffelung der Entlastungstage erhalten auch die Beschäftigten in der Service GmbH!
    • 30 VK plus für die Pflege zur Verbesserung der Besetzung im Nachtdienst. Ziel: Keine Schicht allein bei Annäherung an 1 Pflegekraft für 15 Patienten.
    • 20 VK plus in der Pflege für besonders belastete Bereiche und bei Umsetzung von Innovationsprojekten.
    • 30 VK plus in der Pflege zur Verbesserung von Ausbildung und Einarbeitung

    Spezial Auszubildende

    • Unbefristete Übernahme der Auszubildenden; Befristung ist im begründeten Einzelfall möglich.
    • Verfahren zur Ausbildungsfehlanzeige wird eingeführt.

    BELASTUNGSAUSGLEICH
    Vereinbarungen aus dem Ausfallzeitenmanagement werden geregelt:

    • Beschäftigte im »Mobil-Team« erhalten Zulage von 300 Euro. Bei besonderer Flexibilität kann die Zulage auf 500 Euro steigen.
    • »Joker-Dienste« bekommen bei Einsatz innerhalb des Clusters 75 Euro je Schicht.
    • Holen aus dem Frei soll reduziert werden. Erfolgt ein solcher Einsatz freiwillig, dann erhalten diejenigen 150% Arbeitszeit in Freizeit. Auf Wunsch der/des Beschäftigten ist es möglich, die Zeit finanziell abzugelten.

    Prozess vereinbart – Konsequenzen ziehen
    Die Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie zur Arbeitsbewältigungsfähigkeit werden ausgebaut. Greift das Ausfallzeitenmanagement nicht, entscheiden Ärzte und Pflegedirektoren über weitere Schritte zur Leistungssteuerung bis hin zu Stationsschließungen.

    Wir sagen:
    Genug der Verhandlungen, wir haben ein Ergebnis erzielt, wir haben von Forderungen abgelassen, die Geschäftsführung hat nicht alle ihre Vorstellungen erreicht, eine umfangreichere Vereinbarung war mit der Geschäftsführung des KRH nicht zu machen. Der Schwerpunkt liegt im Pflegebereich – der Brennpunkt in allen Kliniken. Wir stehen im Wettbewerb um Halten, Fördern und Werben von Fachkräften. Wir wollen ein leistungsfähiges KRH mit anständigen Arbeitsbedingungen. Das ist unser Beitrag.

    Jetzt liegt es an der KRH-Geschäftsführung, den entscheidenden Schritt zu machen!
    Wir erwarten die Zustimmung bis zum 7. November 2018, 24 Uhr. Ansonsten werden Maßnahmen vorbereitet, den Druck zu erhöhen.