Handel

    ver.di kritisiert Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen

    Bünting-Unternehmen

    ver.di kritisiert Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen

    Der Bünting-Konzern verschlechtert die Arbeitsbedingungen der über 7.000 Beschäftigten dauerhaft: Der Tarifvertrag des Einzelhandels soll anders als in der Vergangenheit nicht mehr durchgängig angewandt werden. Neben einer wöchentlichen Verlängerung der Arbeitszeit um eine Stunde und einer Umwandlung von Lohnbestandteilen in Gutscheine in den kommenden drei Jahren werden künftig keine Tariflöhne mehr gezahlt.

    Damit gibt Bünting den Wettbewerbsdruck der Branche dauerhaft an die eigenen Beschäftigten weiter. Lohndumping und Wettbewerb zulasten der Beschäftigten – Bünting steigt ein in die ruinöse Branchenentwicklung des Einzelhandels.

    ver.di hat bis zuletzt den Maßnahmen widersprochen und die Beschäftigen und ver.di Mitglieder zur Ablehnung aufgerufen. Ein Teilerfolg unseres Widerstands ist, dass ein Teil der Verschlechterungen auf drei Jahre bis Mitte 2020 befristet wird. Die Entkopplung vom Tariflohn-Niveau will Bünting jedoch weiterhin dauerhaft. Unser Ziele ist nun die erneute, volle Durchsetzung der Tarifbindung – spätestens ab Mitte 2020. Auf diese Auseinandersetzung bereiten wir uns ab jetzt vor.