dju Niedersachsen-Bremen

    4. Verhandlungsrunde am 15. Juni in Düsseldorf

    4. Verhandlungsrunde am 15. Juni in Düsseldorf

    ver.di Kampfente ver.di ver.di Kampfente

    An Redakteurinnen, Redakteure und Freie an Tageszeitungen,

    der Termin für die 4. Verhandlungsrunde steht fest: 15. Juni in Düsseldorf. 

    Nachdem die Tarifverhandlungen für die über 14.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten am 19. April 2016 nach der dritten Runde ergebnislos abgebrochen wurden, machen die Kolleginnen und Kollegen der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di von Nürnberg über Augsburg, Aschaffenburg, Hof und München bis nach Frankfurt/Main Druck. Nachdem mittlerweile mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ein weiterer Verhandlungstermin für den 15. Juni in Düsseldorf vereinbart wurde, machen die Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten deutlich, dass sie nicht mit Almosen abgespeist werden, sondern spürbar mehr Geld wollen: Fünf Prozent mehr und mindestens 200 Euro für niedrigere Gehaltsgruppen fordert die dju in ver.di. Die Verlegerseite bot zuletzt nur zwei Prozent für einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren und einmalig 200 Euro. Enttäuschend wenig und so war die Folge: die Streiks, die bereits am dritten Verhandlungstag in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen 300 Kolleginnen und Kollegen mobilisierten, setzten sich in Hessen und Bayern meist zusammen mit den Beschäftigten der Druckereinen fort.

    "Das Arbeitgeber-Angebot ist in allen Bereichen unterirdisch und aus diesem Grund müssen wir zeigen, dass wir mit dem nicht einverstanden sind" sagte Klaus Schrage, Redakteur im Nürnberger Zeitungsverlag und Mitglied der dju-Verhandlungskommission im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk am Rande des Streiks am 18. Mai.

    So sahen es auch die Kollegen und Kollegen in der Frankfurter Neuen Presse am 11. Mai und in dieser Woche vom Aschaffenburg bis nach Augsburg; über 500 Streikende.

    https://dju.verdi.de/ueber-uns/nachrichten/++co++cb5173aa-1dec-11e6-ac0e-52540059119e

     

    Streiks in Redaktionen im Zeitraum vom 11. - 19. Mai:

    Frankfurter Neue Presse, Frankfurt/Main; Main-Echo GmbH und Co.KG Verlag und Druckerei, Aschaffenburg; Oberbayerisches Volksblatt, Rosenheim; Süddeutsche Zeitung GmbH, München; Münchner Zeitungsverlag (Münchner Merkur), München; Presse-Druck & Verlags GmbH (Augsburger Allgemeine), Augsburg; Verlag Nürnberger Presse Druckhaus GmbH & Co.KG (Nürnberger Nachrichten), Nürnberg; Nordbayerische Verlags GmbH (Nürnberger Zeitung), Nürnberg; Frankenpost Verlag GmbH, Hof