dju Niedersachsen-Bremen

    Solidarität mit streikenden Journalisten

    Solidarität mit streikenden Journalisten

    ver.di ver.di Kampfente

     

     

    Die Journalistinnen und Journalisten der dju Niedersachsen-Bremen freuen sich über die Solidarität unserer Kolleg_innen im Bezirk Weser-Ems. Rückenstärkung tut gut!

     

     

    Solidaritätserklärung

     An die Journalist*innen in Niedersachsen Bremen

    dju Landesvorstand Niedersachsen-Bremen

    Oldenburg, den 14. April 2018

    Die ver.di Mitgliederversammlung des Fachbereichs Medien, Kunst und Industrie im Bezirk Weser – Ems hat sich heute mit eurer Tarifrunde und eurem Arbeitskampf beschäftigt.

    Wir sind empört über die Haltung des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Die gute Arbeit, die ihr jeden Tag leistet, muss auch gut entlohnt werden. Eure Forderung nach 4,5 Prozent mindestens aber 200 Euro ist mehr als berechtigt. Der BDZV wäre gut beraten, in der fünften Tarifrunde endlich diesen Forderungen zu entsprechen und ein abschlussfähiges Angebot zu machen.

    Tarifverhandlungen müssen auf Augenhöhe stattfinden und den Beschäftigen eine Zukunftsperspektive weisen. Es ist beschämend und beleidigend, wenn diejenigen, die den Kernbereich der Medienhäuser bilden mit Almosen abgespeist werden sollen.

    Wir freuen uns, wenn ihr nicht nur über Streiks von Kolleg*innen berichtet, sondern dieses Grundrecht selber aktiv ausübt um für eure Sache einzutreten und die Forderungen mit Nachdruck zu vertreten. Wir ermutigen euch für eure berechtigten Forderungen aktiv einzutreten und stehen solidarisch an eurer Seite.

    Zugleich würden wir es begrüßen, wenn es gelingt, einen solchen Tarifvertrag als allgemeinverbindlich erklären zu lassen. Politisch ist darauf hin zu wirken, dass eine solche Allgemeinverbindlichkeitserklärung allein auf Wunsch/Antrag der zuständigen Gewerkschaft erfolgen kann.

    Bekanntlich gibt es – speziell in unserem Bezirk – eine massive Flucht der Verleger aus dem Tarifvertrag. Damit wird die Verhandlungsmöglichkeit von ver.di auch in den anderen Bezirken massiv behindert.

    Die Teilnehmer*innen der Mitgliederversammlung