dju Niedersachsen-Bremen

    Warnstreik und Demo am 15. Juni in Hannover

    Warnstreik und Demo am 15. Juni in Hannover

    Sinkendes Einkommen verdi Journalisten-Einkommen sinken  – Gehaltskurve
    Lohnschwund bei Journalisten verdi Journalisten Tatsachen

    Tarifverhandlungen mit Aussicht auf weiteren Lohnschwund

    Nein! Am 15. Juni ist Warnstreik! Ganztägig!

    Ab 10.30 Uhr demonstrieren dju und DJV am Kröpcke in Hannover  

    Am Mittwoch, 15. Juni 2016, gehen die Gehaltstarifverhandlungen für Volontärinnen und Volontäre und Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen nach fast zweimonatiger Pause in Düsseldorf in die entscheidende Phase.

    Was ist bisher passiert?

    DJV und ver.di haben zum 31.12.2015 den Gehaltstarifvertrag gekündigt und 4,5 (DJV) bzw. 5 Prozent (dju) mehr Gehalt gefordert. Schon vor der ersten Verhandlungsrunde verkündete der Verlegerverband BDZV: „Es gibt für Gehaltsanhebungen keinen Spielraum.“ Die erste Runde endete am 10.02.2016 ohne Angebot. Zur zweiten Verhandlung am 10.03.2016 offerierte der BDZV jeweils 0,8 % ab Juli 2016, 2017 und 2018. Aber nicht für uns im Norden: Hier sollte diese „Erhöhung“ erst ab Januar 2017 sowie Januar und Dezember 2018 gelten. Also wieder ein Sonderopfer-Nord!

    In der dritten Verhandlung am 19.04.2016 legte der BDZV dann ein kaum besseres Angebot vor: 2 % ab 01.05.2016 (nach 4 Leermonaten) für 2 Jahre.

    Schon 2014/2015 haben wir bei Jahresleistung und Urlaubsgeld insgesamt 14 % verloren. Der Abzug wurde bei uns im Norden sofort wirksam, um den Flächentarif für die Kolleginnen und Kollegen in Niedersachsen zu erhalten. In den Jahren davor mussten wir wegen der sogenannten Zeitungskrise Urlaubstage drangeben und erhebliche Verschlechterungen der Berufsstaffel akzeptieren.

    Jetzt ist Schluss mit Zugeständnissen. Unsere journalistische Arbeit verdient endlich Wert-Schätzung. Die müssen wir uns holen. Aber ohne Unterstützung unserer Gewerkschafter am Verhandlungstisch läuft das nicht.

    Kommt zur Demo. Wir müssen am 15. Juni ein Zeichen setzen!

    Zur Info: Streiken dürfen alle Redakteurinnen und Redakteure, Volontärinnen und Volontäre, Pauschalisten und Freie der Verlagshäuser, in denen dju und DJV zum Streik aufrufen, unabhängig davon, ob sie diesen Gewerkschaften angehören, und auch dann, wenn sie keiner Gewerkschaft angehören. Streiken ist Grundrecht.

     

    Und was läuft in anderen Bundesländern?

    https://mmm.verdi.de/tarife-und-honorare/bundesweit-streiks-in-tageszeitungen-und-druckereien-31827

     

    Annette Rose, Steffen Kappelt                                                                                                                                                    

    dju Landesvorstand Niedersachsen-Bremen  

    Peter Dinkloh

    dju-Landesmediensekretär 

     

    Christiane Eickmann  

    2. Vorsitzende DJV Landesverband Niedersachsen

    Elisabeth Harries

    DJV Geschäftsführerin 

                            

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