dju Niedersachsen-Bremen

    dju fordert 4,5 % mehr Geld für Feste und Freie in 2018

    dju fordert 4,5 % mehr Geld für Feste und Freie in 2018

    Die dju in ver.di fordert 4,5 Prozent mehr für Tageszeitungsredakteurinnen und Redakteure ab 2018...mindestens aber 200 Euro Anhebung in den unteren Lohnstufen für junge JournalistInnen:

    Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union in ver.di fordert in der anstehenden Tarifrunde 4,5 Prozent mehr Geld für die rund 13.000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten. Diese Forderung gilt auch für die Freien und Pauschalisten, die unter den so genannten 12a-Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche Freie fallen, dessen Geltungsbereich um die Bundesländer Hessen und Mecklenburg-Vorpommern erweitert werden soll. Außerdem erwartet die Gewerkschaft eine Zukunfts-Komponente in Form einer Mindestanhebung von 200 Euro für Volontärinnen und Volontäre und für Berufseinsteiger.

    An ihre Forderung knüpft die dju die Erwartung an den Bundesverband der Zeitungsverleger (BDZV), dass zügig eine akzeptable Einigung erzielt wird. Die Kündigungsschreiben für die geltenen Tarifvereinbarungen sind kurz nach der Tarifkommissionssitzung in Berlin am 6. November an den BDZV, den Verband hessische Zeitungsverlege und den Verband Norddeutscher Zeitungsverage versandt worden (siehe die angehängten Dateien).

    „Wir brauchen unbedingt zeitnah eine überproportionale Tariferhöhung für unsere jungen Kolleginnen und Kollegen. Die Arbeit in den Zeitungsredaktionen ist inzwischen so schlecht bezahlt, dass sie für Studienabgänger unattraktiv geworden ist. Deshalb wird es zusehends schwieriger, qualifizierten Nachwuchs zu finden. Die Verlage handeln also in ihrem eigenen Interesse, wenn sie diese Fehlentwicklung gemeinsam mit uns korrigieren und die Arbeit der Jungen aufwerten“, erklärte der Verhandlungsführer der dju in ver.di, Matthias von Fintel. Die dju hat den Verlegern drei Termine für erste Verhandlungen genannt, die mit dem Deutschen Journalistenverband (DJV) abgestimmt sind: 

     4. Dezember  12. Dezember  13. Dezember

    Auch der DJV fordert 4,5 Prozent mehr Gehalt. 

    Die dju in ver.di fordert darüber hinaus, die schon vor Jahren vereinbarte Einbindung der Onliner in den Tarif endlich flächendeckend in den Verlagen nachzuvollziehen: „Es ist unredlich, wenn Verlage vom Zwang einer Transformation ihres Geschäftes reden, aber die Konditionen der digitalen Arbeit nicht zukunftsfähig gestalteten. Auch hier gibt es Nachholbedarf“, forderte von Fintel.

    Die Tarifkommission der dju hat darüber hinaus auch eine neue Führung gewählt: Vorsitzender ist künftig Klaus Schrage von den Nürnberger Nachrichten, seine Stellvertreterin ist Renate Angstmann-Koch vom Schwäbischen Tagblatt und sein Stellvertreter Christoph Hohlfeld von der Ostsee-Zeitung. Die hauptamtliche Verhandlungsführung übernimmt Matthias von Fintel.

    Für die Verhandlungskommission wurden benannt: Klaus Schrage, Renate Angstmann-Koch, Michael Trauthig, Ursula Königstein, Frank Bell, Vera König, Christoph Hohlfeld, Renate Gensch und Rüdiger Lühr 

     

    Ergänzend zu unserer PM zur Forderung dju in ver.di fordert 4,5 Prozent für Tageszeitungsredaktionen

    https://dju.verdi.de/presse/pressemitteilungen/++co++c1b493d4-c301-11e7-8a22-525400ff2b0e

    Die des BDZV: Gewerkschaften verkennen vollkommen Situation der Verlage

    http://www.bdzv.de/nachrichten-und-service/presse/pressemitteilungen/artikel/detail/bdzv-gewerkschaften-verkennen-vollkommen-situation-der-verlage/

    Und noch die vom DJV:  4,5 Prozent mehr gefordert

    https://www.djv.de/startseite/profil/der-djv/pressebereich-download/pressemitteilungen/detail/article/45-prozent-mehr-gefordert-1.html

     

    Und da es in ein paar Monaten dann ja auch bei den Zeitschriften mit der Tarifrunde los geht, hier schon mal ein Blick auf die aktuellen Nachrichten vom Verband Deutscher Zeitungsverleger (VDZ). Der neue VDZ-Präsident Dr. Rudolf Thiemann wird mit der weitergehenden These zitiert: eine „Wirtschaftlich starke Presse ist wichtig für die Gesellschaft." http://www.vdz.de/nachricht/artikel/neugewaehlter-vdz-praesident-dr-rudolf-thiemann-wirtschaftlich-starke-presse-ist-wichtig-fuer-die/