dju Niedersachsen-Bremen

    dju Vize-Bundesvorsitzender Peter Freitag bei Demo in Hannover

    dju Vize-Bundesvorsitzender Peter Freitag bei Demo in Hannover

    Streik-Demo 12. April 2018 Matthias Büschkung Kundgebung Öffentlicher Dienst
    Großkundgebung, Streikdemo, ver.di Öffentliche Dienste Annette Rose Peter Freitag

    Bei einer ver.di-Großkundgebung in Hannover sprach am Donnerstag, 12. April 2018, der stellvertretende Vorsitzende der dju in ver.di, Peter Freitag, zu den Streikenden aus dem Öffentlichen Dienst über die Tarifauseinandersetzung der Tageszeitungsjournalist_innen.

    Nachdem am Montag, 9. April, bundesweit etwa 1000 Journalistinnen und Journalisten ihre Arbeit niedergelegt hatten, wurden die Streiks noch bis Mittwoch fortgesetzt. In Bielefeld beteiligten sich am Dienstag zahlreiche Zeitungsjournalist_innen an einer ver.di-Streikkundgebung des Öffentlichen Dienstes.
    Dem Streikaufruf von ver.di am Donnerstag in Hannover waren tausende Beschäftigte aus Hannover und Umgebung gefolgt. Zwei Demonstrationszüge vereinigten sich auf dem Opernplatz, wo die 10.000 Streikenden für eine Abschlusskundgebung zusammenkamen. Kurz nach dem ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske überbrachte Peter Freitag den Demonstrant_innen aus dem Öffentlichen Dienst (ÖD) die solidarischen Grüße der Journalistinnen und Journalisten:


    „Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv darüber informiert, warum ihr auf die Straße geht und wofür ihr kämpft. Die Redakteurinnen und Redakteure und die freien Journalistinnen und Journalisten in den Zeitungsredaktionen berichten über eure Arbeitsbedingungen, über die Belastungen und vielfältigen Anforderungen, mit denen ihr täglich konfrontiert seid, und über eure Forderung nach einer angemessenen Tarifsteigerung. Auch die rund 13.000 Journalistinnen und Journalisten in den Redaktionen der Tageszeitungen sind gerade in einer Tarifauseinandersetzung. Aus den Zeitungen erfahrt ihr von unserem Arbeitskampf allerdings nur selten etwas. Die Manager in den Zeitungsverlagen wollen vermeiden, dass die Verhältnisse in ihren Häusern öffentlich diskutiert werden.“

    Freitag bat seinerseits um die Solidarität der ÖD-Beschäftigten: „Wir Journalistinnen und Journalisten würden uns freuen, wenn ihr die Verlage wissen lasst, dass euch nicht egal ist, unter welchen Bedingungen die Redaktionen dort arbeiten, wenn ihr unseren Arbeitgebern sagt, dass guter Journalismus nur für gute Gehälter und Honorare zu haben ist. Denn wir sind es wert.“

    Monique Hofmann

     

    Mehr zu den Streiks  der Journalist_innen

    https://mmm.verdi.de/tarife-und-honorare/nach-dem-streik-ist-vor-dem-streik-49885