dju Niedersachsen-Bremen

    0,9 %? Journalisten antworten mit Streiks auf Provokation der …

    0,9 %? Journalisten antworten mit Streiks auf Provokation der Verleger

    Uns reicht's verdi Streik

    Unsere Antwort auf die Provokationen der Tageszeitungsverleger: Mobilisierung, Aktionen, Streiks für attraktivere Arbeit in den Redaktionen! Schon am 9. März geht es los, die erste Streikwelle wird dann zur nächsten Verhandlungsrunde am 12. März in Stuttgart ihren ersten Höhepunkt erreichen.


    Grade mal magere 2,4 Prozent mehr Geld verteilt über 30 Monate mit einer ersten Erhöhung frühestens ab August 2018, kein Mindestbetrag zur Aufwertung der Arbeit des journalistischen Nachwuchses – So viel beziehungsweise so wenig ist den Vertretern des Bundesverbands Deutscher Tageszeitungsverleger (BDZV) die Arbeit der Tageszeitungsjournalistinnen und –journalisten wert.
    Die Arbeit, mit der das Geld verdient wird in den Verlagen, die Arbeit, die den Kern der Verlagsprodukte darstellt, die Arbeit, die sich in den vergangenen Jahren rasant verändert hat und nun maßgeblich auf diversen Kanälen im Internet stattfindet, sieben Tage die Woche, rund um die Uhr.
    Zwar räumen die Verlegervertreter ein, dass die wirtschaftliche Situation in den Medienhäusern sich stabilisiert und bestätigen damit die Beobachtungen der Kolleginnen und Kollegen in den Betriebsräten. Und sie räumen auch ein, dass sie die besten Nachwuchskräfte nicht halten können. Das sei aber nicht mit Geld zu ändern.

    Wir sagen: „Doch. Mehr Geld ist auf jeden Fall ein Teil der Lösung der sich abzeichnenden Personalprobleme in den Redaktionen. Geld, auf das die Kolleginnen und Kollegen zugunsten der Verlage verzichtet haben: Jetzt ist es an der Zeit, den Nachholbedarf für Feste und Freie zu decken und die Arbeit in den Tageszeitungsredaktionen wieder attraktiv zu machen für die Jungen!
    Das ist das Thema unserer Verhandlungen mit dem BDZV angesichts eines gekündigten Gehaltstarifvertrags und unserer Forderung nach 4,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro. Was die Verlegervertreter in der zweiten Verhandlungsrunde am 20. Februar in Düsseldorf auf den Tisch gelegt haben, empfinden die Kolleginnen und Kollegen als Provokation. Auf die es nur eine Antwort gibt: Den Druck erhöhen, mobilisieren, mit Streiks und Aktionen deutlich machen, dass die Forderungen der dju in ver.di von einer Vielzahl von Redaktionen getragen und unterstützt werden.
    Schon am 9. März geht es los, die erste Streikwelle wird dann zur nächsten Verhandlungsrunde am 12. März in Stuttgart ihren ersten Höhepunkt erreichen.
    Beteiligt Euch und macht deutlich, dass Ihr hinter der Forderung der dju in ver.di steht und bereit seid, dafür zu kämpfen!

     

     Fragen zum Streik? Hier gibt es alle tatsächlichen und rechtlichen Infos!

    https://dju.verdi.de/geld/++co++a43520f8-f867-11e2-934d-52540059119e

     

     

     

    Streikrechte ver.di Streikrechte