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    Vorgehen ist ungeheuerlich!

    Spedition Boll

    Vorgehen ist ungeheuerlich!

    Büro des Betriebsrates bei Spedition Boll vom Arbeitgeber geräumt

    Die Spedition Boll in Meppen hält offensichtlich nicht viel von demokratisch gewählten Betriebsräten, die ihre Aufgaben ernst nehmen und die Interessen aller Beschäftigten vertreten.

    Aus heiterem Himmel soll der Betriebsratsvorsitzende in einen anderen Arbeitsbereich versetzt werden und das Betriebsrat Büro wurde geräumt.

    Als lapidare Begründung diente, dass der Zeitaufwand für die Betriebsratsarbeit nicht mit der Aufgabe im Betrieb vereinbar sei.

    Gemäß Betriebsverfassungsgesetz darf Betriebsratsarbeit nicht zu einer Benachteiligung führen.

    Am Donnerstag, 28.02.2019 wurde das Büro des Betriebsratsvorsitzenden Wilfried Gödeker, 30 Jahre im Betrieb, ohne Zustimmung des Betriebsrats und ohne Vorankündigung geräumt. Möglicherweise sind hier vertrauliche Daten des Betriebsrats und/oder von Beschäftigten in unbefugte Hände geraten.

    Der Betriebsrat hatte noch keine Gelegenheit, sich mit der beabsichtigten Versetzung zu befassen und am 21. März 2019 stehen Betriebsratswahlen stehen vor der Tür.

    „Das Vorgehen der Geschäftsleitung ist ungeheuerlich. Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Betriebsratswahl sind die Vorgänge nicht nur als Behinderung der Betriebsratsarbeit zu werten sondern als Angriff auf die Beschäftigteninteressen zu verstehen!“ so Tanja Post, Gewerkschaftssekretärin im Fachbereich Postdienste, Speditionen und Logistik im ver.di Bezirk Weser-Ems.