Tarifrunde Spedition-KEP-Logistik 2017/2018

    Streik in der Tarifrunde der Postdienste- Speditions- Logistikbranche …

    Postdienste, Speditionen und Logistik

    Streik in der Tarifrunde der Postdienste- Speditions- Logistikbranche in Niedersachsen, zu denen auch die Kurier- Express-und Paketdienste (KEP) gehören.

    Auch nach der dritten Verhandlungsrunde wurde seitens des Arbeitgeberverbandes Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e.V. kein Angebot vorgelegt.

    Die begründeten ver.di-Forderungen, die tariflichen Arbeits- und Bezahlungsbedingungen zu verbessern, müssen sich die Beschäftigten hart erkämpfen.

    Um den Druck auf den Arbeitgeberverband GVN zu erhöhen, führt ver.di weitere Streikmaßnahmen durch.

    Streik in der Tarifrunde der Postdienste- Speditions- Logistikbranche in Niedersachsen, zu denen auch die Kurier- Express-und Paketdienste (KEP) gehören. ver.di Streik in der Tarifrunde der Postdienste- Speditions- Logistikbranche in Niedersachsen, zu denen auch die Kurier- Express-und Paketdienste (KEP) gehören.

    Am Samstag, 25.11.2017 hat ver.di die Beschäftigten der DHL Delivery in Braunschweig zum Streik aufgerufen. Erstmals sind die Kolleginnen und Kollegen von dieser Tarifrunde betroffen. Vor knapp 3 Jahren hat die Deutsche Post AG die Paketzustellung ausgegliedert, um die Entlohnung entsprechend den günstigeren Regelungen des Flächentarifvertrags zu regeln, so Sven Paschke, ver.di Gewerkschaftssekretär aus Wolfsburg.

    „Die Kolleginnen und Kollegen, arbeiten hart und sind es wert, dass sie zu vernünftigen Bedingungen beschäftigt werden, dafür stehen wir heute hier, um gemeinsam ein Signal an die Arbeitgeber zu senden“, so Marcus Gerlach Betriebsratsvorsitzender der Delivery Braunschweig.

    „Gut 4.000 Paketsendungen werden heute nicht zugestellt“, so Gerlach.

    Der nächste Verhandlungstermin wird am 30.11.2017 in Hannover stattfinden.

    „Schauen wir auf die bundesweiten Arbeits-und Bezahlungsbedingungen in der Branche, ist Niedersachsen das Schlusslicht.

    Wir hoffen, dass der Arbeitgeberverband GVN auf die ver.di Forderungen eingeht und ein Umdenken erfolgt“ sagt Sven Paschke.

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