Tarifrunde Spedition-KEP-Logistik 2017/2018

    Weiterer Streik in der Tarifrunde Speditions-, Logistik und Kuriergewerbe …

    Postdienste, Speditionen und Logistik

    Weiterer Streik in der Tarifrunde Speditions-, Logistik und Kuriergewerbe - Diesmal trifft es die Unternehmensgruppe Schnellecke

    Auch am zweiten Tag nach den unterbrochenen Verhandlungen mit dem Arbeitgeberverband, hat ver.di in der Region zum Streik aufgerufen.

    Am Mittwochvormittag, den 22.11., versammelten sich die Gewerkschaftsmitglieder von ver.di bei der Schnellecke Transportlogistik vor dem Betriebsgelände in Braunschweig. Sie streiken unter dem Motto „Gemeinsam Mehr Bewegen“, halten Banner hoch und setzen ein Zeichen für ihre Forderungen.

    Am 20.11. endete in Hannover die 3. Tarifverhandlungsrunde für die Beschäftigten der niedersächsischen Speditions- und Logistikbranche ohne Ergebnis. „Wir wollen endlich einen modernen und zukunftsfähigen Tarifvertrag, wo sich die Kolleginnen und Kollegen auch wieder finden“, so René Kissau – Betriebsrat bei Schnellecke und Mitglied der ver.di Verhandlungskommission.

    Die Streiks im Land Niedersachsen sollen den Druck auf den Arbeitgeberverband erhöhen.

    Weiterer Streik in der Tarifrunde Speditions-, Logistik und Kuriergewerbe ver.di Weiterer Streik in der Tarifrunde Speditions-, Logistik und Kuriergewerbe  – Schnellecke Transportlogistik

    „Die Kolleginnen und Kollegen sind bereit für einen modernen Tarifvertrag zu kämpfen“, sagt Sven Paschke ver.di Gewerkschaftssekretär aus Wolfsburg. „Weitere Streiks sind nicht ausgeschlossen“, so Paschke.

    ver.di fordert Einkommensverbesserungen in Höhe von 6,5% für 12 Monate, die Einführung von Erfahrungsstufen nach Betriebszugehörigkeit und eigenständige Entgelttabellen für die Bereiche der Kurier-, Express und Paketbranche und der Kontraktlogistik.

    Als weitere Verbesserungen der Rahmenbedingungen fordert ver.di eine Aufstockung des Urlaubs von 27 auf 30 Tage, eine Anhebung des Nachtarbeitszuschlags von 15% auf 30% und die Angleichung der Spesensätze auf das Niveau der gesetzlichen Freibeträge.

    Der nächste Verhandlungstermin ist der 30.11.2017

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