Krankenkassen

    hkk/vdek/HEK: Zustimmung zum Tarifergebnis

    hkk/vdek/HEK: Zustimmung zum Tarifergebnis

    Die dritte Verhandlungsrunde brachte das Ergebnis. Am 21. Mai 2014 einigte sich die Tarifgemeinschaft EKT mit den Arbeitgebern auf ein Ergebnis und die ver.di-Mitglieder haben entschieden: 81,4% stimmen Tarifergebnis zu

    Nach der Auszählung aller abgegebenen Stimmen liegt ein Ergebnis vor:

    • 81,4% der Mitglieder stimmten für die Annahme des Tarifabschlusses,
    • 18,6% würden für ein besseres Ergebnis in den Streik gehen.

    Damit kann das Ergebnis umgesetzt werden:

    • Erhöhung der Vergütungen ab 1. April 2014 um 3% sowie eine weitere Erhöhung ab Juli 2015 um 2%,
    • Einmalzahlung in Höhe von 150 Euro bei HEK und vdek, in Höhe von insgesamt 500 Euro bei der hkk.
    • Auszubildende bekommen die analoge Erhöhung sowie die Hälfte des jeweiligen Einmalbetrages.

    Während der Abstimmung gab es vereinzelte Nachfragen zum kassenunterschiedlichen Einmalbetrag. Wir machen noch einmal deutlich: Nur im Märchen fallen Taler vom Himmel! Wer mehr will, muss sich dafür einsetzen. In Tarifrunden heißt dies auch, die Arbeit nieder zu legen und durch einen Warnstreik die Verhandlungen damit zu unterstützen.  

    In dieser Verhandlungsrunde haben die Beschäftigten der hkk ihr Interesse deutlich gezeigt. Dies hat sich in der letzten Verhandlungsrunde ausgezahlt. Es hat also nichts mit Entsolidarisierung zu tun – im Gegenteil: es ist die Akzeptanz der Entscheidung der ver.di-Mitglieder! 

    Für alle ist klar: nach der Tarifrunde ist vor der Tarifrunde! Bis 2016 gilt es dafür zu sorgen, dass die Beschäftigten aller betroffenen Kassen ein besseres Ergebnis gemeinsam durchsetzen können!

    hkk-Mitarbeiter machen Druck für ihre Forderungen ver.di hkk Warnstreik  – hkk-Mitarbeiter machen Druck für ihre Forderungen

    Rückblende:
    Am 30. April 2014 hatte ver.di alle Tarifbeschäftigten und Auszubildenden der HKK zum ganztägigen Warnstreik aufgerufen.

    In Bremen versammelten sich die Streikenden vor dem HKK-Servicecenter in Bremen ab 10 Uhr zu einer Protestkundgebung. Im Anschluss folgte eine Demonstration zum Streiklokal im DGB-Gewerkschaftshaus in Bremen.

    Anlass des Warnstreiks ist die bundesweite Entgelt-Tarifrunde mit der Tarifgemeinschaft der Ersatzkassen (EKT), zu der neben der HKK auch die Hanseatische Ersatzkasse HEK und der Verband der Ersatzkassen (VdEK) gehört. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die Beschäftigten eine Tariferhöhung von 5,5% und für die Auszubildenden eine monatliche Erhöhung um 75 Euro.

    In der ersten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber von HKK, HEK und VdEK kein konkretes Angebot vorgelegt, sondern stattdessen erklärt, die Tarifforderungen der ver.di seien maßlos. Mit dem Warnstreik soll Druck auf die Arbeitgeber ausgeübt werden, damit die EKT-Tarifgemeinschaft ein verhandlungsfähiges Angebot unterbreitet.

    Die HKK hat in Bremen rund 500 Beschäftigte, die Streikbeteiligung war gut.

    Die HKK hat 267.774 Mitglieder und 366.598 Versicherte (Stand zum 1.4.2014) und gehört zu den finanzstärksten Kassen in Deutschland.

     

    HKK Bremen Warnstreik ver.di HKK Bremen Warnstreik  – Gute Streikbeteiligung bei den Beschäftigten der HKK in Bremen am 30. April 2014