Pressemitteilungen

    Streik im öffentlichen Dienst der Länder

    Streik im öffentlichen Dienst der Länder

    05.03.2015

    Den beiden regionalen Aufrufen der Gewerkschaft ver.di zu einem ganztägigen Warnstreik sind am heutigen Mittwoch (04.03.) 870 Beschäftigte gefolgt.

    Zu einer Kundgebung vor dem Niedersächsischen Finanzministerium kamen 700 Streikende aus der Großregion Hannover zusammen. An der zweiten regionalen Streikkundgebung in Stade beteiligten sich 170 Beschäftigte aus dem Länderbereich. Die Streikenden machten ihren Unmut darüber deutlich, dass die Arbeitgeber auch in der zweiten Verhandlungsrunde kein Angebot vorgelegt haben und vielmehr Eingriffe in die betriebliche Altersversorgung verlangten. 

    An den Warnstreiks beteiligen sich Beschäftigte u. a. aus folgenden Bereichen: Landkreisverwaltungen, Autobahn- und Straßenmeistereien, Katasterverwaltungen, Hochschulen, Studentenwerke, Landessozialämter, Medizinische Hochschule Hannover, Straßenbauverwaltungen und Landesamt für Statistik. 

    ver.di fordert für die 800.000 Tarifbeschäftigten der Länder (ohne Hessen) eine Entgelterhöhung von 5,5 Prozent, mindestens aber um 175 Euro monatlich, die verbindliche Übernahme der Auszubildenden nach der Ausbildung sowie eine Anhebung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich und eine Erhöhung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende von 27 auf 30 Tage.  Das Tarifergebnis soll zeit- und inhaltsgleich auf die 1,2 Millionen Beamtinnen und Beamten sowie rund 700.000 Pensionäre übertragen werden.