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    Mehr als 250 Beschäftigte kämpfen für eine öffentliche NORD/LB …

    NORD/LB

    Mehr als 250 Beschäftigte kämpfen für eine öffentliche NORD/LB

    25.10.2018

    „NEIN zur Privatisierung und Zerschlagung, JA zu einer öffentlichen NORD/LB und den Erhalt von Standorten und Arbeitsplätzen“ – diesen Forderungen haben rund 250 Kolleginnen und Kollegen bei einer Demonstration vor der Bank und im Anschluss im Rahmen einer Kundgebung am Niedersächsischen Landtag Nachdruck verliehen. Dafür haben sie 2.700 Unterschriften gesammelt, die sie an Finanzminister Reinhold Hilbers übergaben. Aufgerufen dazu hatte die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

     „Die NORD/LB spielt eine wichtige Rolle für Niedersachsen“, machte ver.di-Landesleiter Detlef Ahting in seiner Rede deutlich. Trotz der aktuellen Belastungen unter anderem durch die Schiffskredite sei die Bank im Kern gut aufgestellt. Der zuständige Landesfachbereichsleiter Jörg Reinbrecht kritisierte vor den Beschäftigten die Pläne der Träger, die NORD/LB in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln und privates Geld in die Bank zu holen. „Mit diesem Weg vom öffentlichen Auftrag hin zur Gewinnmaximierung ist erheblicher Personalabbau vorprogrammiert und weitere negative Konsequenzen für die Wirtschaft und Arbeitsplätze im Norden der Republik.“
     
    Ob Zerschlagung der Bank, Verkauf oder Abwicklung einzelner Geschäftsfelder oder Fusion – all das bedeute eine ungewisse Zukunft für die rund 6.000 Mitarbeiter*innen. Reinbrecht: „Obwohl die seit zehn Jahren andauernde Schifffahrtskrise und immer höhere Eigenkapitalforderungen der Bank zugesetzt haben, lohnt es sich, für eine öffentliche Bank zu kämpfen!“ Private Investoren seien eben nur am kurzfristigen Ertrag interessiert, während die NORD/LB langfristig plane und strategisch wichtig sei. Auch Ahting machte deutlich, dass eine Beteiligung von Hedgefonds die schlechteste Lösung wäre – für die Beschäftigten, die Wirtschaft und die Politik. 

    Für Rückfragen: 
    Jörg Reinbrecht, ver.di-Fachbereichsleiter
    mobil:  0175-2226390

     

     

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    Matthias Büschking
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