Speditions- und Logistikgewerbe Niedersachsen

ver.di ruft zu weiteren Warnstreiks auf

Tarifverhandlungen für das Speditions- und Logistikgewerbe in Niedersachsen auch nach dritter Runde ohne Ergebnis
Pressemitteilung vom 21.02.2024
ver.di ruft zu weiteren Warnstreiks auf

Auch die dritte Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft ver.di und dem Arbeitgeberverband Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) sind am Dienstag, den 20. Februar 2024, in Hannover ohne Ergebnis unterbrochen worden. Die Arbeitgeberseite war nur zu leichten Verbesserungen ihres Angebots bereit und hat Einkommenserhöhungen von 5 Prozent in diesem Jahr und 3 Prozent für 2025 bei einer Laufzeit von 24 Monaten angeboten.

ver.di fordert für seine Mitglieder Einkommensverbesserungen in Höhe von 15 Prozent und eine Anhebung der Jahressonderzahlung um 750 € für alle Arbeitnehmer*innen und Auszubildende. Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 11 Monate betragen und am 31.12.2024 enden.

„Bei diesem geringen und wenig wertschätzendem Angebot war keine Einigung in Sicht“, sagt Thomas Warner, Verhandlungsführer von ver.di. „Wir waren bereit, den Arbeitgebern bei der Laufzeit und bei der prozentualen Erhöhung entgegenzukommen. Der GVN glaubt immer noch, mit Löhnen knapp über dem Mindestlohn die Attraktivität der Branche steigern zu können,“ sagt Warner weiter.

ver.di wird in den kommenden Tagen an verschiedenen Standorten die Beschäftigten der Speditions- und Logistikbranche in Niedersachsen zu erneuten Warnstreiks aufrufen, um den Druck auf die Arbeitgeber nochmals zu erhöhen. Über die einzelnen regionalen Streikmaßnahmen werden wir kurzfristig informieren.

Als weiterer Verhandlungstermin wurde mit den Arbeitgebern Freitag, der 08. März 2024, in Hannover vereinbart.

 

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