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    Pappe, Papier und Kunststoffe verarbeitende Industrie: ver.di ruft zu Streiks auf

    11.12.2018

    Vor der dritten Tarifrunde der Pappe, Papier und Kunststoffe verarbeitenden Industrie (PPKV) beteiligen sich auch in Niedersachsen zahlreiche Beschäftigte an Warnstreiks und Streiks. ver.di ruft dazu auf, fordert für die bundesweit rund 100.000 Beschäftigten der PPKV eine Lohn- und Gehaltserhöhung von 6 Prozent.

    In der zweiten Verhandlungsrunde am 20. November hatten die Arbeitgeber ein aus ver.di-Sicht unzureichendes Angebot unterbreitet:
    Nach fünf Nullmonaten, zum 1. April 2019 soll der Lohn um 2,1 Prozent (wenn man die Nullmonate einrechnet, entspricht das rund 1,5 Prozent) erhöht werden. Weitere 1,9 Prozent sollen zum 1. April 2020 dazu kommen. Die Ausbildungsvergütungen sollen ebenfalls zum 1. April 2019 monatlich um 90 Euro brutto je Ausbildungsjahr steigen. Die Laufzeit für das gesamte Abkommen ist für 29 Monate geplant. Darüber hinaus fordern die Arbeitgeber Öffnungsklauseln, um von den Lohnerhöhungen betrieblich abweichen zu können.

    „Das Lohnangebot der Papierverarbeitungsarbeitgeber bedeutet Reallohnverluste für die Beschäftigten. Zudem liegt es weit weg von den Tarifabschlüssen in vergleichbaren Branchen. Die Leistung unserer Kolleginnen und Kollegen wird damit in keiner Weise gewürdigt – das akzeptieren wir nicht!“, sagt ver.di-Landesfachbereichsleiter Lutz Kokemüller vor der Fortsetzung der Verhandlung am 13. Dezember in Berlin.

    Rückfragen und weitere Informationen:
    Landesfachbereichsleiter Lutz Kokemüller, 0160-7428975

     

     

    Pressekontakt

    Matthias Büschking
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