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    ver.di schließt ersten Tarifvertrag im Großhandel für Bio-Lebensmittel-Händler …

    Tarifrunden Handel Nds-Bremen 2021

    ver.di schließt ersten Tarifvertrag im Großhandel für Bio-Lebensmittel-Händler Naturkost Elkershausen ab

    Wertschätzung auch beim Einkommen – ver.di konnte ersten Tarifvertrag im Großhandel abschließen 22.07.2021
    Ohne uns kein Geschäft ver.di Ohne uns kein Geschäft  – Tarifrunden Handel 2021


    Mehr Geld für Beschäftigte bei Bio-Lebensmittel-Händler Naturkost Elkershausen in Göttingen

    ver.di konnte für die ca. 150 Beschäftigten bei Naturkost Elkershausen (Bio-Lebensmittel-Großhändler aus Göttingen) als erstem Betrieb in der diesjährigen Tarifrunde im Großhandel Niedersachsen mit einem Tarifabschluss neue Entgelte vereinbaren.

    Die Einigung sieht rückwirkend zum 1. Juni 2021 für die Dauer von 12 Monaten eine tabellenwirksame Erhöhung aller Löhne und Gehälter um jeweils 130 Euro vor. Die Auszubildenden bekommen ab dem 01. August 60 Euro monatlich mehr ins Portemonnaie.

    „Das Unternehmen Naturkost Elkershausen zeigt sich als mittelständisches Unternehmen mit dem Abschluss vorbildlich und wertschätzend für die Beschäftigten“, lobt ver.di-Verhandlungsführerin Sandra Schmidt. „Dagegen tragen die Arbeitgeber im Groß- und Außenhandel Niedersachsen vermeintliche „Verlierer“ der Covid-19 Pandemie in ihren Reihen als Schutzschild vor sich her. Damit enthalten sie den Beschäftigten im Groß- und Außenhandel eine tarifliche und angemessene Entgelterhöhung vor, sie spielen auf Zeit“, kritisiert Schmidt. “Andere Arbeitgeber, besonders die Gewinner der Krise wie Edeka, sollten sich an Naturkost Elkershausen ein Beispiel nehmen“, so Schmidt weiter.

    Hintergrund: Die Arbeitgeberverbände des Groß- und Außenhandels bzw. Genossenschaftlichen Großhandels bieten den Beschäftigten eine Entgelterhöhung von nur 1,5% ab März 2022, 1% ab November 2022. Die Auszahlungszeitpunkte sollen verschoben werden können. Eine Einmalzahlung von 150 Euro Einmalzahlung im Juli 2021 soll es zudem für Beschäftigte in Betrieben geben, denen es gut geht. Bei einer erwarteten Inflationsrate von 2,5% bedeuten diese Beträge einen Reallohnverlust für die Beschäftigten im Großhandel.

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