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    Kein Arbeitgeberangebot für die Beschäftigten im niedersächsischen Groß- und Außenhandel

    20.05.2021

    Hannover. Die erste Tarifverhandlung für den niedersächsischen Groß-und Außenhandel am 19.05.2021 verlief enttäuschend. Die Arbeitgeberseite lehnte die Forderung von 199 Euro ab und legte kein eigenes Angebot vor.

    Die Mitglieder der ver.di-Verhandlungskommission zeigten sich verärgert und enttäuscht. „Nachdem die Beschäftigten in der Pandemie hervorragende Arbeit geleistet haben und dafür sorgten, dass der Groß- und Außenhandel Spitzenumsätze tätigen konnte, zeugt das Verhalten der Arbeitgeberseite von mangelnder Wertschätzung und ist ein Schlag ins Gesicht unserer Kolleginnen und Kollegen“, sagte Sandra Schmidt, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft ver.di.

    Bereits im März 2021 teilte ver.di den Arbeitgebern ihre Forderungen für die aktuelle Tarifrunde mit. „Dass die Arbeitgeberseite sich nach über zwei Monaten nicht in der Lage sieht, ein Angebot abzugeben, zeigt den mangelnden Respekt für die Leistung der Kolleginnen und Kollegen, die in der Krisenzeit die Supermärkte, Baumärkte, Apotheken usw. nahezu lückenlos mit Waren und Gütern versorgt haben“, so die Gewerkschafterin weiter.

    ver.di fordert eine Erhöhung der Entgelte und Ausbildungsvergütungen um 199 Euro im Monat und für Auszubildende 99 Euro. Die Laufzeit der Tarifverträge soll 12 Monate betragen. Der Entgelttarifvertrag im niedersächsischen Groß- und Außenhandel soll für allgemeinverbindlich erklärt werden, damit Dumpinglöhne wirksam bekämpft werden und das wirtschaftliche Risiko nicht ständig zu Lasten der Beschäftigten geht.

    Für tarifgebundene Krisenunternehmen/-betriebe werden Verhandlungen, für differenzierte tarifliche Lösungen auf Unternehmens-/Betriebsebene zur Zukunfts- und Beschäftigungssicherung durch entsprechende Unternehmenstarifverträge angeboten.

    Die nächste Tarifverhandlung findet am 15. Juni 2021 statt.

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