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    Durchbruch im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen

    Durchbruch im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen

    18.04.2018

    Bsirske: "Bestes Tarifergebnis seit vielen Jahren"
     
    Bei den Tarifverhandlungen für die 2,3 Millionen Beschäftigten im  öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen wurde eine Einigung erzielt. Der neue Tarifvertrag soll am 1. März 2018 in Kraft treten.

    7,5 Prozent Lohnerhöhung bei 30 Monaten Laufzeit, darauf haben sich  die Tarifvertragsparteien des öffentlichen Dienstes in Potsdam  verständigt. Der Verhandlungsführer der Vereinten  Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) Frank Bsirske sprach vom "besten Ergebnis seit vielen Jahren". Besonders hohe Zuwächse habe man in den  Bereichen vereinbaren können, in denen der öffentliche Dienst die  größten Personalgewinnungsprobleme auf dem Arbeitsmarkt hat: Bei  Fach- und Führungskräften, Technikern, Ingenieuren, IT-Fachleuten und  bei den sozialen Berufen, betonte Bsirske.

    Der ver.di-Vorsitzende hob hervor, dass es zugleich gelungen sei,  auch für Beschäftigte in den unteren und mittleren Entgeltgruppen  einen deutlichen Sprung nach oben zu sichern. Bsirske: "100 Euro mehr  an Ausbildungsvergütung und eine Anhebung der Löhne um  durchschnittlich 10 Prozent bei Beschäftigungsbeginn. Dies erhöht die  Attraktivität des öffentlichen Dienstes als Arbeitgeber. Das ist  wichtig, weil alle Bürgerinnen und Bürger auf einen funktionsfähigen 
    öffentlichen Dienst angewiesen sind."

    Die Warnstreiks von 220.000 Beschäftigten in den letzten Tagen hätten  dazu beigetragen, dass jetzt ein Durchbruch erzielt werden konnte,  unterstrich der ver.di-Vorsitzende. Er begrüßte zugleich, dass Bundesinnenminister Horst Seehofer in den Verhandlungen die zeit- und  wirkungsgleiche Übertragung auf die Beamtinnen und Beamten zugesagt habe.

    Nach einer intensiven Diskussion hat die Bundestarifkommission den ver.di-Mitgliedern für die anstehende Mitgliederbefragung die Annahme  des Ergebnisses empfohlen.

    Pressekontakt:
    Daniela Milutin
    ver.di-Bundesvorstand
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