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    Handeln. Für morgen!

    Tarifrunde ÖD der Länder 2021

    ver.di ruft Beschäftigte der Unikliniken in Hannover und Göttingen zum Warnstreik für bessere Bezahlung im Gesundheitswesen auf.

    Handeln. Für morgen! 15.11.2021
    Han­deln. Für mor­gen! ver.di Han­deln. Für mor­gen!  – Ta­rif- und Be­sol­dungs­run­de öf­fent­li­cher Dienst der Län­der 2021


    Im Rahmen der Tarifrunde der Länder ruft ver.di die Beschäftigten der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universitätsmedizin Göttingen am 16. November zum Warnstreik auf. »Die Beschäftigten der Krankenhäuser stehen angesichts der erneut steigenden Corona-Einweisungen unter großem Druck. Alle Welt spricht davon, dass sie mehr Wertschätzung verdient haben. Nur die Tarifgemeinschaft deutscher Länder scheint das noch nicht begriffen zu haben«, erklärt ver.di-Fachbereichsleiter David Matrai. »Es ist ein Unding, dass die Arbeitgeber ihre Beschäftigten in dieser Situation zu Arbeitsniederlegungen zwingen. Statt Anerkennung zu zeigen, setzen sie in den Tarifverhandlungen auf Provokation.«

    Auch nach zwei Verhandlungsrunden für die bundesweit rund 1,1 Million Landesbeschäftigten haben die Arbeitgeber kein Angebot vorgelegt. Besondere Verbesserungen für Gesundheitsbeschäftigte lehnen sie rundweg ab und bestehen stattdessen auf fundamentalen Verschlechterungen im Eingruppierungsrecht.

    »Die Beschäftigten der Kliniken haben die Sonntagsreden satt. In der Tarifrunde haben die Regierenden die Gelegenheit, ihrer verbalen Wertschätzung endlich konkrete Taten folgen zu lassen«, sagt Matrai weiter. »Natürlich löst eine bessere Bezahlung nicht die eklatanten Probleme im Gesundheitswesen. Sie wäre aber immerhin ein Anfang.«

    ver.di fordert für alle Landesbeschäftigten fünf Prozent, mindestens 150 Euro monatlich mehr Geld, für Auszubildende 100 Euro. In den landeseigenen Gesundheitseinrichtungen sollen die Entgelte um wenigstens 300 Euro im Monat steigen. Die Tarifgemeinschaft deutscher Länder verhandelt in der dritten Runde am 27. und 28. November in Potsdam. Während der Streiks ist die Versorgung von Notfällen in beiden Kliniken abgesichert.

    Pressekontakt

    Tobias Morchner
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