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    DRK: Beschäftigte fordern attraktive Bedingungen gegen den Fachkräftemangel

    DRK-Reformtarifvertrag

    DRK: Beschäftigte fordern attraktive Bedingungen gegen den Fachkräftemangel

    08.11.2018

    Protest bei der DRK-Landesversammlung

    Mit einer Protestaktion zur DRK Landesversammlung im HCC (Niedersachsenhalle) am 10.11.18 setzen sich DRK-Beschäftigte am kommenden Samstag für bessere Arbeitsbedingungen ein. Sie kritisieren, dass für die DRK-Beschäftigten in Niedersachsen kein einheitlicher Tarifvertrag gilt und das DRK oft weit unter Tarif bezahlt und. Die häufig schlechten Bedingungen führten zu Fachkräftemangel.

    Ver.di sieht das DRK als steuerbefreiten Wohlfahrtsverband in der Verantwortung, sich für die Wertschätzung der Gesundheits- und Sozialdienste insgesamt einzusetzen. Thilo Jahn, Gewerkschaftssekretär: „In der Altenpflege herrscht wegen der schlechten Bedingungen mittlerweile überall Personalnotstand – dafür ist auch das DRK verantwortlich.“ Christine Meier ergänzt: „Gegen erheblichen Widerstand konnten wir in Hannover etwa für die Kitas und den Rettungsdienst des DRK Tarifverträge erstreiten und so Verbesserungen durchsetzen. Aber weite Bereiche des DRK sind ohne Tarif und der Verband lässt jede Initiative vermissen, wieder flächendeckend geregelte Bedingungen in den Sozial- und Gesundheitsbranchen zu etablieren.“

    Pressekontakt

    Matthias Büschking
    Pressesprecher

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