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    Protestaktionen und Streiks im öffentlichen Dienst am kommenden Sonntag und Montag

    ÖD 12.09.2005

    Die Gewerkschaft ver.di hat ausgewählte Dienststellen, wie zum Beispiel Straßenmeistereien, Landesamt für Statistik, Sozialverwaltung oder Hochschulen, zu ganztägigen Streiks und befristeten Warnstreiks aufgerufen. Die Beschäftigten fordern, die Streichung des Weihnachts- und Urlaubsgeldes zurück zu nehmen sowie den Erhalt der 38,5-Stunden-Woche. Einen Tag vor der Unterzeichnung des Tarifvertrages mit Bund und Kommunen wollen sie dem TdL-Vorsitzenden Hartmut Möllring noch einmal zeigen, dass sie seine Blockadehaltung nicht hinnehmen.

    Den Auftakt der Protestaktionen übernehmen hauptberufliche Feuerwehrleute aus ganz Niedersachsen am kommenden Sonntag, den 11. September ab 15.00 Uhr vor der Staatskanzlei in Hannover. Aus Anlass und in Gedenken an die Feuerwehrleute, die bei den Terroranschlägen vor vier Jahren in New York ihr Leben gelassen haben, führen die Berufsfeuerwehren eine 24-stündige Protestschicht durch. Sie fordern das gestrichene Weihnachts- und Urlaubsgeld zurück sowie die Umsetzung des EuGH-Urteils mit einer maximalen Arbeitszeit von 48 Stunden auch für die Feuerwehrbeamten.

    (Warn-)Streikende Arbeiter und Angestellte treffen sich am Montag, den 12. September, ab 11.30 Uhr auf dem Klagesmarkt in Hannover, um gegen 12.30 Uhr in einem Demonstrationszug vorbei am Finanzministerium (Zwischenstopp ca. 13.15 Uhr) zur Staatskanzlei zu ziehen. Dort wird um 14.00 Uhr die Abschluss-kundgebung stattfinden, auf der ver.di-Landesleiter Wolfgang Denia und der GEW-Bundesvorsitzende Ulrich Thöle reden werden. Außer den Beschäftigten aus Niedersachsen und Bremen erwartet die Gewerkschaft ver.di zusätzlich über 20 Busse aus Hamburg und Nordrhein-Westfalen. Die Veranstalter rechnen mit insgesamt über 2.000 Streikenden.

    Herausgeber:

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