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    ver.di-Feuerwehrleute und Beamte und GEW fordern ihr Weihnachtsgeld …

    ver.di-Feuerwehrleute und Beamte und GEW fordern ihr Weihnachtsgeld zurück

    09.12.2021

    TERMIN: 10. Dezember 2021 - 11.45 Uhr Finanzministerium

    Zwei Tage vor dem dritten Advent werden in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di organisierte Feuerwehrleute und Beamt*innen sowie Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) durch Hannovers Innenstadt ziehen, um für die Wiedereinführung des 2006 gestrichenen Weihnachts- und Urlaubsgeldes zu demonstrieren. Die Teilnehmenden fordern ein Urlaubs- und Weihnachtsgeld in gleicher Höhe, wie es bei den Tarifbeschäftigten gezahlt wird. 

    Dabei werden sie, nach einer Station am Landtag auch vor dem Finanzministerium Halt machen. Dort wollen sie Niedersachsens Finanzminister Reinhold Hilbers einen verbrannten Tannenbaum als Zeichen ihrer „Wertschätzung“ übergeben. Zudem wird es Redebeiträge von ver.di-Landesleiter Detlef Ahting und Holger Westphal, dem kommissarischen Landesvorsitzenden der GEW, geben. 

    Martin Peter, Landesfachbereichsleiter bei ver.di in Niedersachsen und Bremen, macht deutlich, dass ein Weihnachtsgeld im Einklang mit den Tarifbeschäftigten weiter das Ziel ist. „In Zeiten des Fachkräftemangels muss der Öffentliche Dienst an Attraktivität zulegen, um konkurrenzfähig zu bleiben“, sagt der Gewerkschafter. Mario Kraatz, ver.di-Landesvorsitzender der Fachgruppe Feuerwehr, fordert für die Feuerwehren und die Beamt*innen in den DGB Gewerkschaften ver.di, GEW und GdP in Niedersachsen: 

    Die Verbesserung der finanziellen Bedingungen durch Wiedereinführung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld in gleicher Höhe, wie es bei den Tarifbeschäftigten gezahlt wird

     

    • Die Feuerwehrzulage muss wieder ruhegehaltsfähig werden. Eine Verschlechterung der Bemessungsgrundlage bedeutet eine weitere Kürzung der Pensionen. Das ist nicht akzeptabel. 
    • Erhöhung der Zulage für den Dienst zu ungünstigen Zeiten auf mindestens fünf Euro/Stunde 
    • Zahlung eines Anwärtersonderzuschlags auch für die Laufbahngruppe 2, erstes Einstiegsamt
    • Änderung des § 115 Abs. 2 NBG 
    • Einführung der Altersgrenze von 60 Jahren auch für die Lehrkräfte an den Feuerwehrschulen 
    • Zahlung einer Corona-Prämie in Höhe von 1.300 Euro für alle Feuerwehrleute (Tarifbeschäftigte und Beamte). Die bei den Tarifverhandlungen der Länder vereinbarte Einmalzahlung ist keine Corona-Prämie, sondern ein Ausgleich für die verspätete Tariferhöhung. 
    • das derzeit gezahlte Weihnachtsgeld für aktive Beamt*innen in Höhe von 300 Euro muss auf die Versorgungsempfänger übertragen werden.

     

    Der Demonstrationszug der Gewerkschaften startet um 10.15 Uhr an der Goseriede. Die Teilnehmenden werden voraussichtlich gegen 10.45 Uhr den Landtag erreichen. Anschließend geht es dann zum Finanzministerium.

    Die Abschlusskundgebung dort soll gegen 11.45 Uhr beginnen.

    Pressekontakt

    Tobias Morchner
    Pressesprecher

    ver.di-Landesbezirk Niedersachsen-Bremen
    Goseriede 10, 30159 Hannover
    Tel.: 0511/12400-105 u. -106
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