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Beginn der Tarifverhandlungen für Speditions- und Logistikgewerbe in Niedersachsen

Kommt es am 6. Februar zu keiner Einigung, ist mit Warnstreikmaßnehmen zu rechnen.
Pressemitteilung vom 02.02.2024
ver.di fordert gute Arbeitsbedingungen gegen Fachkräftemangel: In Deutschland fehlen jährlich 15.000 Fahrer*innen.

Tarifverhandlungen für das Speditions- und Logistikgewerbe in Niedersachsen beginnen

Am Dienstag, 06. Februar 2024, beginnen in Hannover die Tarifverhandlungen für die ca. 50.000 Beschäftigten der niedersächsischen Speditions- und Logistikbranche zwischen ver.di und dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN), zu der auch die Paketbranche zählt.

ver.di fordert für seine Mitglieder

  • Einkommensverbesserungen in Höhe von 15 % und
  • eine Anhebung der Jahressonderzahlung um 750 € für alle Arbeitnehmer*innen und Auszubildende.
  • Die Laufzeit des Tarifvertrages soll 11 Monate betragen und am 31.12.2024 enden. 

Seit Jahren beklagt die Speditions- und Logistikbranche einen erheblichen Arbeitskräftemangel und eine zunehmende Fluktuation innerhalb der Belegschaften. Insbesondere im Bereich der Berufskraftfahrer erhöht sich der Fachkräftemangel in Deutschland pro Jahr um ca. 15.000 fehlende Fahrer*innen.

„Nur wer seinen Arbeitnehmern vernünftige tarifliche Rahmenbedingungen bietet, wird Arbeitskräfte an sich binden können und auf dem Arbeitsmarkt neue Beschäftigte gewinnen“, betont Thomas Warner, Verhandlungsführer der Gewerkschaft ver.di.

Sollte es bei den Verhandlungen am 06. Februar zu keiner Einigung kommen, ist in der Branche mit Warnstreikmaßnahmen zu rechnen. „Viele Beschäftigte haben Schwierigkeiten, bei den gestiegenen Preisen ihre Familie zu ernähren und die Wohnung zu heizen“, ergänzt Thomas Warner.

Als weitere Verhandlungstermine wurden mit dem GVN der 16. und der 20. Februar 2022 vereinbart. Die Verhandlungen finden jeweils in Hannover statt.

 

Rückfrage: Thomas Warner 0160/7124512

 

 

Pressekontakt

Tobias Morchner
Pressesprecher

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